geschrieben von Green Petfood Community

Ökologischer Garten - mit einfachen Mitteln nachhaltig und naturnah Gärtnern

 

Betörende Düfte von Kräutern und Blumen in der Nase, das Summen der Bienen und Singsang von Vögeln im Ohr. Wer wünscht sich den eigenen Garten nicht als blühendes Naturparadies? Bunt und vielfältig soll er sein - ein Wohlfühlort für Mensch und Tier. Susann von Krautkopf zeigt Dir, wie Du mit einfach umzusetzenden Tipps Obst und Gemüse ganz frei von Chemie erntest, die Artenvielfalt in Deinem Gemüsegarten förderst und die Bodenfruchtbarkeit steigerst.

Krautkopf_Susann_Vorstellung

Susann mit Milla & Kalle

 

Das liebt Frauchen: Fotografie, Kochen und im Garten herumwuseln.

Das lieben die Samtpfoten: gemeinsame Spaziergänge, vom Dachfenster aus das Revier überblicken, nach regnerischen Streifzügen trocken gerubbelt werden.

Darum lieben sie Green Petfood: In unserem eigentlich vegetarischen Haushalt ist es mir besonders wichtig, dass unser Katzenfutter sowohl fair und nachhaltig hergestellt wird, als auch Milla & Kalle mit allen nötigen Nährstoffen versorgt, damit sie als Freigänger das ganze Jahr über fit und gesund unterwegs sind.

Um Deinen Garten nachhaltig zu gestalten, kannst Du bereits bei der Wahl der Pflanzen bzw. des Saatgutes beginnen. Heimische Pflanzen wachsen gesünder und sind damit weniger anfällig für Krankheiten. Samenfestes Saatgut, aus möglichst biologischem Anbau, ermöglicht es, nach der Blüte selbst Saatgut zu gewinnen und die Pflanzen mit der Zeit immer besser an Deinen Standort anzupassen.

Pflanzen natürlich gesund halten und die Bodenfruchtbarkeit fördern

Eine kräftige Pflanze, die gut mit allen benötigten Nährstoffen versorgt ist, kann sich gesund und kräftig entwickeln und damit möglichen Angriffen von Pilzen, Bakterien oder Schädlingen trotzen.

Die Zutaten für einen natürlichen Pflanzendünger findest Du in Deiner Bio-Tonne, im eigenen Garten oder auf Wiesen und Feldern. Gartenabfälle, Kräuter, Gemüsepflanzen und Blätter von Bäumen und Sträuchern liefern wichtige Düngemittel in Form von Kompost oder Jauchen. Beim Kompost werden die Nährstoffe langsam beim Verrottungsprozess herausgelöst und stehen den Pflanzen nach und nach zur Verfügung. Jauchen hingegen liefern sofort die benötigten Nährstoffe und Spurenelemente. Beides ergänzt sich wunderbar im Gemüseanbau.

Kompost

Um einen lebendigen, fruchtbaren Boden zu fördern, kannst Du ihn mit Kompost bzw. Humus anreichern. Bei der Rotte bilden sich eine Reihe von Wirkstoffen, die einen äußerst positiven Einfluss auf das Wuchsverhalten und das Reifevermögen der Pflanzen haben. Auch die Bodenstruktur wird dadurch deutlich verbessert. All die im Kompost lebenden Mikroben und Bodentiere lockern den Boden auf, verhindern damit das Verschlämmen und Verdichten und erhöhen die Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe.

Tipp:

Ein Kompost ist wahrlich kein Hingucker im Garten, er sollte dennoch möglichst nah an Haus und Garten stehen, damit man ihn bequem erreichen kann. Wichtig bei der Wahl des Standortes ist, dass der Boden offen, also nicht durch Beton o.ä. versiegelt ist, damit keine Staunässe entsteht. Ideal ist ein halbschattiger, windgeschützter Platz unter einem Baum, damit der Kompost bei Regen nicht völlig durchweicht.

 

Damit die organischen Stoffe auf Deinem Gartenkompost nicht anfangen zu Faulen statt zu Rotten, ist eine gute Luftzufuhr wichtig. Daher sollte Dein Komposthaufen rund herum genug Sauerstoff bekommen und möglichst abwechslungsreich, aus einer Mischung aus feuchten und trockenen Bestandteilen, aufgeschichtet werden.


Gut geeignet zur Kompostierung im Hausgarten sind alle anfallenden Gartenabfälle:

  • Ernterückstände von Gemüse
  • Schnittreste von Stauden
  • Rasenschnitt in kleinen Mengen
  • Unkräuter ohne Samenstände
  • Pflanzengrün von Tomaten
  • Gurken, Kürbis usw.
  • Rückstände von Heil- und Küchenkräutern
  • Küchenabfälle wie Gemüseabschnitte, Kaffe und Tee, Eierschalen, Kartoffelschalen usw.
Zwischen diese eher feuchten Abfälle kannst Du immer wieder auch trockene, organische Haushaltsabfälle wie unbedrucktes Papier und Pappe schichten, Hühnermist, Wollreste oder Holzasche.
 
Je nach Witterung und Schichtung verrottet das Kompost-Material innerhalb weniger Monate oder aber zumindest bis zur nächsten Gartensaison. Dafür wird der Kompost im Frühjahr einmal umgesetzt und durchgesiebt. Sobald die Beete für die kommende Saison vorbereitet werden, kannst Du eine Schicht reifen Kompost aufbringen und leicht in den Boden einarbeiten, um Deinen Pflanzen einen optimalen Start zu ermöglichen.
 
Nicht auf den Komposthaufen gehören:
  • kranke Pflanzenteile
  • gekochte und fettige Speisen
  • Fleisch und Käse (ziehen Ratten an)
  • Fäkalien von Mensch und Tier
Hunde und Katzen, die Zugang zur Natur haben, kommen wohl oder übel mit Krankheitserregern und Parasiten wie Band- und Spulwürmer oder Giardien in Kontakt, die sich auch auf den Menschen übertragen können. Beim langsamen Verrottungsprozess im normalen Hauskompost sterben diese nicht ab, sondern vermehren sich eventuell sogar noch. So gelangen die Erreger und Parasiten in die Erde und damit ans Gemüse. Frisch aus dem Beet zu Naschen kann damit schnell zum Gesundsheitsrisiko werden.

Jauche

Düngejauche wird aus frischen oder getrockneten Kräutern und kaltem Wasser angesetzt. Der Klassiker ist die Brennesseljauche. Hierfür wird das grob zerkleinerte Pflanzenmaterial locker in ein Gefäß (Fass, Eimer, o.ä.) gefüllt, bis es dreiviertel voll ist, dann mit Regenwasser bis knapp unter den Rand aufgefüllt. Das entspricht etwa einem Verhältnis von 1kg/ 10 Liter. Damit keine Kleintiere in das Gefäß fallen, solltest Du es abdecken. Je nach Temperatur beginnt die Jauche nach 2 Tagen zu gären. Nach etwa 2 Wochen ist sie im Sommer fertig. Je kälter die Außentemperaturen sind, desto länger dauert dieser Prozess. Tägliches Umrühren der Jauche fördert durch die Sauerstoffzufuhr den Gärungsprozess. Wann die Jauche fertig ist, erkennt man daran, dass sie nicht mehr schäumt und sich dunkel verfärbt hat.

Ab dann kann sie 1/10 verdünnt zum Gießwasser hinzugegeben und die Saison über individuell eingesetzt werden. Starkzehrer wie Tomaten, Kohl oder Kürbisgewächse freuen sich alle zwei Wochen über die Nährstoffe wie Stickstoff und Kalium. Die reife Düngejauche hält sich viele Monate.

Tipp:

Nicht verschweigen darf man den unangenehmen Geruch von Jauchen. Stell die Tonne am besten so weit wie möglich entfernt von den Plätzen auf, an denen Du Dich oft im Garten aufhältst. Du kannst etwas Steinmehl einrühren und auf die Oberfläche streuen, um den Geruch etwas zu binden.

Um den Boden möglichst wenig auszulaugen und Krankheiten vorzubeugen, werden in der Mischkultur Pflanzen so miteinander kombiniert, dass sie gegenseitig voneinander profitieren. So kann eine Pflanze die Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen, die die benachbarte Pflanze nicht oder nur in geringen Mengen braucht. Pflanzen geben aber auch selbst verschiedene Substanzen aus ihrem Stoffwechsel ab, die für den Boden und ihre Nachbarn nützlich sein können. Es entsteht ein Wechselspiel aus Geben und Nehmen. Das kann unterirdisch durch Wurzelausscheidungen stattfinden, oder auch überirdisch über Düfte wie ätherische Öle. Auch weitere Pflanzeneigenschaften begünstigen bestimmte Kombinationen. So setzt Du am besten tief- mit flachwurzelnden Pflanzen zusammen oder hoch wachsende Pflanzen mit bodenbedeckenden. Durch dieses Zusammenspiel fördern sich Pflanzen im Wachstum und wehren im optimalen Fall sogar Schädlinge und Pflanzenkrankheiten ab, bzw. wirken ihnen vorbeugend entgegen. Solch ein Gleichgewicht ermöglicht es, wenig einzugreifen und kann viel Arbeit und Ärger ersparen.

Eine der wohl ältesten Mischkulturen ist die so genannte „Milpa“. Schon seit Jahrhunderten kombinieren die Maya und ihre Nachfahren die „drei Schwestern“ Kürbis, Mais und Stangenbohnen miteinander. Der gegenseitige Nutzen findet hier auf ganz unterschiedlichen Ebenen statt. Die Maispflanzen dienen als Rankhilfe für die Bohnen, diese versorgen wiederum Mais und Kürbis über ihre Wurzeln mit Stickstoff. Der Kürbis bedeckt mit seinen ausladenden Blättern den Boden und schützt ihn vor Austrocknung und ungewünschten Beikräutern.

Noch mehr Beispiele gefällig?

  • Lauch und Möhren gehören zu den Klassikern in der Mischkultur. Die von der wachsenden Möhrenwurzel ausgehenden Gase haben einen Wachstumsfördernder Einfluss auf Lauch. Dieser wiederum hält, wie auch andere Zwiebelgewächse, die Möhrenfliege fern.
  • Zwiebelgewächse besitzen bakterizide u. fungizide Wirkstoffe. So eigenen sich Knoblauch, Zwiebeln und Lauch für die Kombination mit Erdbeeren, da sie gut gegen Spinnmilben und Bodenpilze wirken und vor Grauschimmel schützen können.
  • Auch optisch besonders schön sind Pflanzengemeinschaften mit Kräutern, Gewürz- und Heilpflanzen. Ein Großteil der Küchenkräuter kann bereichernd für Gemüsepflanzen sein. Thymian, Ysop, Rosmarin und Salbei sollen durch Duftabsonderungen Kohlweislinge, Kohl- oder Möhrenfliegen vertreiben.
  • Bohnen und Bohnenkraut sind nicht nur im Kochtopf eine gute Kombination. Das Kraut vertreibt die Bohnenfliege und die Schwarze Bohnenlaus. Die Duftstoffe des Bohnenkrauts fördern außerdem das Wachstum und Aroma der Hülsenfrüchte. Auch Rote Bete und Salat profitiert von dem Würzkraut.
  • Borretsch lockt mit seinen vielen Blüten auch unzählige Insekten an. So fungiert er als hervorragende Bestäubungshilfe. Hier profitieren besonders Gurke, Zucchini und Kürbis von ihm. Die Gewürz- und Heilpflanze soll aber auch Schädlingsabweisend bei Kohlrabi und anderen Kohlarten wirken. Außerdem halten die haarigen Blätter Schnecken fern. Man sollte die Pflanze allerdings bevorzugt an die Beetränder setzen, da sie enorm wuchern und so den Kulturpflanzen schnell Konkurrenz um Licht, Wasser und Nährstoffe machen kann.

Tipp:

Es gibt viele solcher Möglichkeiten; Mischkultur-Tabellen erleichtern Dir die Planung Deiner Beete. Auf unserem Krautkopf-Blog hier findest Du zum Beispiel eine Übersicht von guten und schlechten Pflanzennachbarn.

Die Mischkultur kann zwar zu einem gesunden Garten beitragen, ist aber keine Garantie dafür, dass man nie wieder mit Schädlingen oder Krankheiten zu kämpfen hat. Diesen kann man durch Spritzbrühen, Tees oder Auszügen aus Kräutern entgegenwirken.

Bei einer Brühe werden die Wirkstoffe durch das Kochen (etwa 20-30 Minuten) aus den zerkleinerten Pflanzen herausgelöst. Für einen Tee werden die Kräuter lediglich mit kochendem Wasser aufgegossen und ziehen gelassen, um empfindliche Wirkstoffe nicht zu zerstören. Für einen Kaltwasserauszug werden Kräuter in Regenwasser eingeweicht und bis zu drei Tage ziehen lassen. Bevor der Gärungsprozess einsetzt, werden sie abgesiebt. Die meisten Kräuter besitzen ätherische Öle, die leicht flüchtig sind und starke Duftstoffe freisetzen, die Schädlinge abschrecken können. Jauche aus Holunderblättern oder Tomaten haben beispielsweise diese Wirkung.

Ackerschachtelhalm, zu finden auf verdichteten Feldern oder an Feldrändern, hat einen hohen Gehalt an Kieselsäure, die das Zellgewebe von Deinen Pflanzen festigt und härtet. Pilzsporen können dadurch nicht mehr so leicht in das Blatt eindringen und Schädlinge müssen mehr Mühe aufwenden, das feste Pflanzengewebe zu fressen. Eine Brühe aus Ackerschachtelhalm eignet sich daher besonders gut, um vorbeugend gefährdete Pflanzen zum Beispiel vor einem Befall mit Läusen oder Pilzkrankheiten wie Mehltau zu behandeln. Andere Jauchen oder Brühen hingegen wirken beißend oder regelrecht ätzend auf Schädlinge aller Art. Brennnesseljauche oder Rhabarberblätterbrühe sollte nur stark verdünnt auf das Blattgrün gesprüht werden, damit die Pflanzen selbst keinen Schaden nehmen.

Außerdem gibt es pflanzliche Mittel, die Krankheitserreger abtöten oder zumindest in ihrer Entwicklung hemmen. Zwiebeln, Knoblauch und Kapuzinerkresse haben eine antibakterielle Wirkung. Auf Pilze, wie zum Beispiel den echten Mehltau, wirken Knoblauch und Zwiebelmittel keimhemmend genau wie auch die ätherischen Öle von Schafgarbe, Kamille und Pfefferminze.

Am nachhaltigsten gärtnerst Du, indem Du bereits vorhandenes wiederverwertest. Beim Rasenmähen fällt ohnehin frischer Grünschnitt an, der sich optimal zum Mulchen eignet. Dadurch wird Feuchtigkeit im Boden durch langsamere Verdunstung länger gespeichert, außerdem zersetzt sich die organische Schicht mit der Zeit und gibt dabei Nährstoffe an den Boden ab, die Mulchschicht bietet Schutz vor Erosion und zusätzlich werden Beikräuter unterdrückt. Mulchen erleichtert also das Gießen, Düngen und Unkraut-Zupfen. Du solltest lediglich darauf achten, dass der Zeitpunkt stimmt und die Wiese frei von Samenständen ist, die sich selbst auf Deinem Beet aussäen würden. Auch darf das Material nicht auf frische Aussaaten aufgebracht werden, sondern rings um bereits gekeimte oder gesetzte Pflanzen.

Durch die Förderung der Artenvielfalt im Garten gewinnt man jede Menge fleißige Gartenhelfer. Nützlinge fressen Blättläuse und Co., bestäuben Deine Pflanzen, zersetzen Gartenabfälle, durchlüften den Boden und versorgen ihn mit Nährstoffen. Dafür muss man oft gar keinen Aufwand betreiben, sondern stattdessen lieber mal die Füße hochlegen. Denn im naturnahen Garten ist weniger mehr. Wer kein penibler Gärtner ist und Laubhaufen auch mal liegen lässt, sowie den Rückschnitt von Bäumen oder Stauden nur beiseite legt oder weniger oft den Rasen mäht, hat sowohl mehr Zeit für die Hängematte, als auch etwas Gutes für seinen Garten getan. Stauden solltest Du erst im Frühjahr zurückschneiden, damit Insekten in den hohlen Stängeln der trockenen Samenstände ein Quartier für den Winter finde können, was wiederum den hier überwinternden Vögeln als Nahrungsquelle zu Gute kommt.

Tipp:

Du möchtest darüber hinaus aktiv Lebensräume schaffen? Dann kannst Du folgendes tun:

  • Achte auf frische Wasserquellen im Garten
  • Hänge Insektenhotels und Nistkästen auf
  • Pflanze nektarreiche Blüten wie Ehrenpreis, Zitronenmelisse, Kornblume, Borretsch, Sommerflieder oder Sonnenhut
  • Lege Trockenmauern, Steinhaufen und Totholzstapel an
So werden sich viele Deiner Probleme, wie zum Beispiel Schnecken, in Luft auflösen oder wenigstens minimieren.

Schnecken sind wohl der Feind Nummer eins des Gärtners, gerade wenn die Pflänzchen noch zart sind. Wenn Du genug Unterschlupf bietest, schaffen Spitzmäuse, Igel oder Erdkröten Abhilfe, indem sie kleine Schnecken oder deren Eier vertilgen. Meisen sind ebenfalls sehr nützlich, denn sie füttern ihre Jungen unter anderem mit Obstbaumschädlingen. Mit Hilfe von Schlupfwespen lassen sich die Weiße Fliege, Kohlweißlinge oder Blattläuse bekämpfen. Auch Ohrwürmer, Florfliegen und Marienkäfer verputzen jede Menge Blattläuse. Regenwürmer, Asseln, Bakterien und Pilzarten sorgen für einen gesunden Boden. Dein Ziel sollte es also sein, all diesen Helferlein ein gemütliches Zuhause zu bieten.

Wenn Du ein paar Zusammenhänge verstehst und beachtest, steht Deinem nachhaltigen, grünen Gartenparadies nichts mehr im Wege:

  • heimische Sorten anbauen
  • samenfestes Bio-Saatgut beziehen
  • organischen Gartendünger selbst herstellen
  • Boden schonen durch Mischkultur
  • Pflanzenkrankheiten und Schädlinge natürlich vorbeugen oder bekämpfen
  • Unkräuter unterdrücken und Bodenleben fördern durch Mulch
  • Artenvielfalt fördern durch das Schaffen von Lebensräumen, Nistmöglichkeiten und Futterquellen

 

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