geschrieben von Yvonne Langer

Haarausfall bei Katzen

 

Der Fellwechsel ist bei Katzen eigentlich ein ganz normaler Vorgang: Mit dem Wandel der Jahreszeiten, wandelt sich auch die Dichte des Fells Deines Vierbeiners. Sorgen machen solltest Du dir erst, wenn erheblich mehr Haare ausfallen als nachwachsen können. Dann spricht man von Haarausfall oder auch von Alopezie – und das kann ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung oder einen Parasitenbefall sein. Wie Du den Unterschied zwischen normalem und krankhaften Fellverlust erkennst und was Du gegen Haarausfall bei Katzen tun kannst, verraten wir Dir hier!

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Katzenmenschen wissen: Wo Katzen sind, sind natürlich auch jede Menge Katzenhaare. Das ist unvermeidlich und bis zu einem gewissen Grad gehört das zum vollkommen normalen Fellwechsel dazu. Haare verlieren unsere Samtpfoten das ganze Jahr über, aber zwei Mal jährlich steht ein kompletter Fellwechsel an: Damit regulieren Katzen  ihren Wärmehaushalt. Im Herbst stimmen sie sich mit dem Winterfell auf die kalten Temperaturen ein, im Frühjahr kommt das wesentlich leichtere Sommerfell zum Einsatz.

Hinter starkem Haarausfall können sich aber auch ernsthafte Erkrankungen Deiner Katze verbergen. Dünnt ihr Fell stark aus oder zeigt sogar kahle Stellen, solltest Du schleunigst mit Deiner Fellnase zum Tierarzt gehen, um die Ursachen abklären zu lassen und eine geeignete Behandlung für den Haarausfall zu finden.

Daran erkennst Du krankhaften Haarausfall bei Deiner Katze:
-    schütteres Fell und kahle Stellen
-    übermäßiges Kratzen und Lecken
-    rote und entzündete Hautstellen
-    schuppige Haut

Achte unbedingt auf vermehrte Haarbüschel in Deiner Wohnung. Leckt sich Deine Katze häufig über ihr Fell, verschluckt sie dabei auch vermehrt Haare. Dies kann bis zu Übelkeit und Erbrechen führen. Würgt Deine Katze also übermäßig Haarballen hervor und putzt sich fast schon exzessiv, kann dies ebenfalls in Zusammenhang mit Haarausfall stehen!

  • Hautparasiten oder Pilzbefall
    Vor allem Freigängerkatzen können sich leicht Flöhe oder Milben einfangen. Aber auch Hauskatzen sind davor nicht gefeit. Je nach Art des Pilz- oder Parasitenbefalls, kann es zu vermehrtem Fellverlust kommen.
  • Hormon- oder Stoffwechselstörungen
    Ob altersbedingt oder durch eine Krankheit: Ist der Hormonhaushalt Deiner Katze durcheinander, kann sich das ebenfalls durch einen auffälligen Haarverlust zeigen.
  • Stress
    Leiden Katzen unter Stress, können sie sich ihren Körper regelrecht kahl lecken. Solche Putzmanien sind immer ein Zeichen davon, dass es Deiner Katze nicht gut geht. Bei einer so genannten psychogenen Leckalopezie steckt meist ein größerer Auslöser wie ein Umzug, eine neue Katze im Katzenhaushalt oder eine andere einschneidende Veränderung im Leben Deiner Katze dahinter. Auch kurzfristiger Stress, wie Lärm an Silvester  kann eine Ursache sein.
  • Schmerzen
    Tut im Katzenkörper irgendwo etwas weh, neigen manche Samtpfoten dazu, die schmerzende Stelle intensiv zu lecken oder auch daran zu knabbern. Kahle Stellen können die Folge sein.
  • Falsche Ernährung
    Sowohl eine Über- als auch eine Unterversorgung von Nährstoffen kann bei Katzen zu verschiedensten Fellproblemen führen. Falsches Futter oder die falsche Menge sind hier die Ursache – Tipps für die richtige Ernährung Deiner Katze findest Du hier.
  • Unverträglichkeiten und Intoleranzen
    Verwertet Dein Stubentiger seine Nahrung nicht richtig, dann kann Haarausfall ein Symptom einer Allergie oder Intoleranz sein. Hier in unserem Artikel findest Du weitere Hinweise und Tipps bei Futtermittelunverträglichkeiten von Katzen.

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Die reguläre Fellpflege Deiner Katze kannst Du durch regelmäßiges Bürsten unterstützen. Somit verhinderst Du auch, dass Deine Katze zu viele Haare verschluckt und sich deshalb Haarballen bilden, die sie nicht verdauen kann. Bei diesen Schmuse- und Bürst-Einheiten kannst Du auch das Fell Deiner Katze regelmäßig untersuchen und so auftretende kahle Stellen im Blick behalten. Fell- und Hautveränderungen sind damit rechtzeitig zu erkennen und Du kannst schnell mit Deinem Vierbeiner zum Tierarzt gehen, wenn es erforderlich sein sollte.

Stecken Milben, Flöhe, Zecken oder andere Parasiten hinter dem Haarausfall Deiner Katze, kann Dein Tierarzt hier medikamentös behandeln und auch prophylaktische Antiparasitika empfehlen.

Achte generell auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung Deiner Katze. Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn deine Samtpfote Allergien oder Unverträglichkeiten aufweist. Denn hochwertiges Futter ist die Basis jeder Katzengesundheit: Hat Deine Katze ein glattes, glänzendes Fell, ist dies ein Anzeichen für eine gute allgemeine Verfassung.

Stress und Langeweile im Katzenhaushalt solltest Du unbedingt vermeiden! Sorge für eine katzengerechte Umgebung und, insbesondere bei reinen Wohnungskatzen, für die notwendige Auslastung ihres Spiel- und Jagdtriebs. Haus- und Wohnungskatzen benötigen unbedingt Beschäftigung. Sollte Deine Samtpfote nicht bereits genug mit katzischen Mitbewohnern spielen, gibt es hier Tipps, wie Du ganz einfach DIY Katzenspielzeug basteln kannst.

Nicht immer ist Haarausfall bei Katzen ein Grund zur Beunruhigung. Ein paar verlorene Katzenhaare hier und da sind vollkommen normal. Sorgen machen musst Du Dir über den Haarausfall Deiner Katze erst, wenn Du kahle oder sogar entzündete Stellen entdeckst oder Deine Katze in eine regelrechte Putzmanie verfällt.

Die genauen Gründe für Haarausfall bei Katzen können ganz unterschiedlicher Herkunft sein und sind nicht immer leicht zu erkennen. Ob Parasiten, eine falsche Ernährung oder eine Krankheit dahinter stecken, solltest Du unbedingt durch einen Tierarzt abklären lassen.

Hat Deine Katze ein glänzendes, samtiges Fell, ist dies auf jeden Fall ein gutes Zeichen für einen guten Gesundheitszustand Deines Stubentigers.

Unser Trick 17 bei Tierhaaren auf Polstern und Kleidung: Einfach mit einem Haushaltshandschuh über die haarigen Flächen reiben. Bei besonders hartnäckigen Tierhaaren hilft es, den Handschuh leicht anzufeuchten.