geschrieben von Yvonne Langer

DIY- Katzenspielzeug!

Hinterherjagen, Lauern und Fangen – für Katzen ist es ein Grundbedürfnis, die eigenen Jagdfähigkeiten zu trainieren und auszuleben, sich zu bewegen und fit zu halten. Mit geeignetem DIY-Katzenspielzeug kannst Du Deinen kleinen Tiger dabei bestens unterstützen – und auch noch nachhaltig handeln. Die zweifache Katzenmama Katarina zeigt Dir, wie Du Katzenspielzeug ganz einfach selber machen kannst!

Vorstellung Katarina1

 

Das liebt Frauchen: Gärtnern, Zeichnen und Kaffee.

Das lieben die Samtpfoten: Futtern, Jagen und Natur.

Darum lieben sie Green Petfood: Meine Kater stürzen sich richtig auf das Futter, sie lieben den Geschmack. Ich persönliche finde es natürlich super, dass es nachhaltig ist und sehr gute Zutaten enthält.

Spielen setzt Glückshormone frei und das steigert das Wohlbefinden von Katzen. Kitten spielen gern: sie wollen lernen, entdecken und sich ausprobieren. Da sie von der Katzenmama oder auch Herrchen und Frauchen in dieser Phase besonders beschützt werden, müssen sie sich auch nicht so sehr um mögliche Gefahren in ihrer Umgebung kümmern und können einfach drauflos spielen.


Haus- und Wohnungskatzen benötigen unbedingt Beschäftigung, da ihre Zeit nicht von Futtersuche, Jagdzügen und Revierspaziergängen in Anspruch genommen wird, so wie es bei Artgenossen mit Freilauf der Fall ist. Sie müssen angestaute Energie abbauen und sich abreagieren können. Zudem behalten sie oftmals auch mit dem Alter einen kindlichen Spieltrieb in sich, da sie weniger Gefahren ausgesetzt sind und beschützter leben als draußen. Die Zeit für Katzenspielzeug ist also oft ein Leben lang!

Katzen beschäftigen sich gern allein, freuen sich aber natürlich auch über Frauchen oder Herrchen als Spielpartner. Das bringt nicht nur Spaß, gemeinsame Beschäftigung stärkt nebenbei auch die Bindung zwischen Dir und Deinem Haustier. Am besten nimmst Du Dir jeden Tag etwas Zeit für mindestens eine Spielrunde! Besonders dann, wenn Deine Katze keinen Freilauf hat.


Auf Katzenart zu spielen, will allerdings auch gelernt sein ­– einen Ball oder die Katzenangel direkt vor Deinem Samtpfötchen nur ein bisschen zu bewegen, lässt nur Langeweile aufkommen. Katzen wollen sich anpirschen, suchen, lauern, hinterherjagen, bespringen, fangen. Katzenspielzeuge, die plötzlich hinter dem Sessel oder um die Ecke verschwinden, erhalten deutlich mehr Aufmerksamkeit von der Katze als ein Stofftier, das spannungslos vor ihren Augen herumhängt.

Freigänger

Wenn Deine Katze die Möglichkeit und das Glück hat, auch draußen unterwegs sein zu können, wird sie sich mit der Zeit und dem Alter tendenziell weniger für Katzenspielzeug interessieren. Spielen lenkt ab und eine Freigänger-Katze möchte ihre Umgebung instinktiv lieber mit voller Aufmerksamkeit im Blick haben, um nicht selbst zur Beute zu werden. Dennoch wird sie die ein oder andere Spielpartie vielleicht trotzdem nicht ablehnen, wenn sie im sicheren Zuhause ist. Wieso probierst Du also nicht auch mit Deinem Freigänger das neue Katzenspielzeug aus?

 

Es muss nicht immer neu und teuer im Laden gekauft werden. Katzenspielzeug muss vor allem nicht immer elektrisch sein, wie ein Laserpointer oder eine ferngesteuerte Maus. Denn oft reichen ganz einfache Dinge, die Intelligenz Deines Stubentigers herauszufordern und ihn ausreichend zu beschäftigen. Und das Tolle ist: Die meisten Materialien für ein DIY-Katzenspielzeug hast Du meist eh schon im Haushalt oder findest sie draußen in der Natur. Im Folgenden geben wir ein paar Ideen und Anregungen für ein spielerisches Leben mit Deiner Katze. Los geht`s!

 

 

Die Natur bietet nicht nur Freigänger-Katzen eine Vielzahl an Möglichkeiten— auch für den Stubentiger werden Äste, Holz oder Tannenzapfen schnell zum Abenteuerspielplatz. Der Klassiker in Sachen Katzenspielzeug ist ganz sicher die Katzenangel: Ein Stück Naturkordel an einem alten Ast oder Holzlöffel festknoten. An der Kordel zum Beispiel Federn, einen Zapfen oder ein mit getrockneten Kräutern gefülltes Stoffsäckchen befestigen. Das Spiel mit der Katzenangel erfordert einen menschlichen Mitspieler, der mit viel Bewegung und Verstecken für Spannung sorgt. Dieses Katzenspielzeug bietet für Deine Katze ein perfektes Training zum Anpirschen, Hinterhersprinten und Erbeuten. Ganz nebenbei übt sie sich in Geschicklichkeit und Schnelligkeit.

 

Mit ihren Duftnoten, Formen und Bewegungsgeräuschen regen Eicheln, Kastanien, Zapfen, und Walnüsse außerdem die Sinne Deiner Katze an. Auch die Raschelgeräusche von Blättern finden Katzen spannend. Soundeffekt inklusive! Das alles kannst Du nutzen für sogenannte Fummelbretter: Befestige auf einem Holzbrett mit Hilfe von ungiftigem Kleber und Werkzeug nach Bedarf beispielweise Holzkugeln, Tau, Rinde, Becher, Holzdübel, leere Klopapierrollen und Eierkartons. Selbstklebende Kork- oder Filzgleiter an der Unterseite des Bretts schonen den Boden. Mit etwas Geschick und Cleverness schafft es Deine Katze, versteckte Snacks vom Brett zu fummeln – ein leckeres Spiel und eine spannende Beschäftigung für Deinen Stubentiger.

Katzen und Kartons – eine nie endende Liebesgeschichte! Übriggebliebene Kartons bieten viele Möglichkeiten zum liebsten Katzenspielzeug zu werden. Dazu brauchst Du vor allem erstmal Deine eigene Fantasie. Zum Beispiel kannst Du einfach unterschiedlich große Löcher (mindestens pfotengroß) oder Einstiegsmöglichkeiten in einen Karton schneiden und diesen mit Federn, Tischtennisbälle, Laub, Heu oder auch Korken ausstatten. Verstecke zum Schluss den ein oder anderen Snack dazwischen. Mit diesem Intelligenzspielzeug bringst Du das Katzenköpfchen ganz schön zum Rauchen.

Aus mehreren Kartons und etwas ungiftigem Kleber hast Du im Nu einen Tunnel zum Durchkriechen und Verstecken gebastelt. Mit einer Schere oder einem Cutter kannst Du Ausstiegsmöglichkeiten aus dem Tunnel schaffen oder Fenster hineinschneiden. So hast Du mit wenigen Mitteln nicht nur ein Katzenspielzeug selber gemacht, sondern einen ganzen Katzenspielplatz!

Doch auch abseits der Kartonliebe bietet Papier tolle Möglichkeiten für Deine Katze: Ein altes Stück Papier wird ganz schnell zum Katzenspielzeug, wenn Du ihn zu einem Ball zusammenknüllst. Deine Katze wird viel Freude dabei haben, das rollende, raschelnde Etwas zu verfolgen und wieder in Bewegung zu setzen. So einfach selber gemacht – und so beliebt bei Stubentigern! Auch auf die nächste Idee trifft das übrigens zu: Klassische Papierflieger werden zwar nicht lange überleben, sobald sie in den Fängen Deiner Katze landen, aber Spaß bedeuten sie für Deinen Vierbeiner auf jeden Fall, wenn sie durch die Luft sausen. Diese Beschäftigung bereitet übrigens an langen Tagen zuhause nicht nur dem Stubentiger Freude!

Katzen wollen in der Natur erfolgreich jagen, ihre Beute nach Hause bringen, kurzum: gewinnen. Daher tust Du Deiner Katze einen Gefallen, wenn Du sie auch beim Spielen Zuhause oft gewinnen lässt. Das bedeutet, dass sie das Katzenspielzeug – ganz gleich, ob den Stoffvogel an der Angel oder den Papierflieger – auch tatsächlich „erbeutet“. Erfolg sorgt auch beim Tier für positive Gefühle.

 

Jetzt haben wir noch einen ganz besonders aktuellen Tipp für Dich und Dein Samtpfötchen. Wieso sollte nicht auch Deine Katze von all dem Klopapier profitieren, dass wir in der Corona-Zeit Zuhause auf Vorrat haben? Klopapierrollen lassen sich im Handumdrehen zum selbstgemachten Katzenspielzeug umfunktionieren!

 

Wenn Du leere Klopapierrollen mit ungiftigem Kleber aneinander fixierst und mit Snacks, Federn oder Eicheln befüllst, hat Deine Katze viel zu entdecken, ertasten und erbeuten. Eine einzelne leere Klopapierrolle kannst Du auch schnell zu einer Katzenrassel umfunktionieren: Diese mit trockenen Nudeln, Eicheln oder kleinen Zapfen befüllen, in Papier einschlagen und an den Seiten zu einer Art Bonbon zuknoten. Klopapierrollen in neuer Mission – und die Zeit Zuhause sinnvoll genutzt!

 

Wie wäre es mit einem Balanceakt am Esszimmertisch? Hierzu kannst Du ein Stück dickes Tau zwischen zwei festen Haltepunkten, wie zum Beispiel zwei Tischbeinen fixieren und stramm gespannt befestigen. So kann Deine Katze sich ordentlich austoben und außerdem ihren Gleichgewichtssinn trainieren. Es ist also viel mehr als ein einfaches Katzenspielzeug.

 

Küsschen

Dieser Tipp ist echt dufte: Aus Stoffresten lassen sich kleine Beutel nähen und mit getrockneten Kräutern wie Baldrian, Katzenminze, Kamille, Basilikum, Lavendel oder Zitronenmelisse befüllen. Alternativ kann auch eine Socke gefüllt und oben zugeknotet werden. Getrocknete Kräuter können sehr anregend auf Katzen wirken. Springt Deine Katze auf den Duft an, wird sie auf dem Beutel rumkauen, im Liegen damit spielen oder sich darauf wälzen. So schnell ist das neue liebste Katzenspielzeug selber gemacht! Du wirst daheim ganz sicher noch mehr Materialien finden, mit denen Du Deiner Katze Spielzeug basteln kannst. Werd kreativ und probier Dich aus!

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Trotz all dem Spaß, solltest Du natürlich immer Vorsicht walten lassen: Kleinteile, Stofffetzen, Schnüre, Wollknäule und Co. können für Katzen lebensgefährlich werden. Darmverschluss bei Verschlucken, Strangulierung oder Erstickung sind möglich. Beaufsichtige Deine Katze beim Spielen, lege Spielzeuge wie Angeln hinterher außer Reichweite. Giftige Materialien, scharfe Kanten oder Plastiktüten haben auf keinen Fall was in der Nähe Deiner Katze zu suchen. Außerdem sollte zum Spielen mit dem Katzenspielzeug genügend Platz vorhanden sein, sodass die Verletzungsgefahr für die Katze nicht zu hoch ist.

 

Im Sinne der Umwelt und eines bewussten Konsums musst Du nicht immer teures Katzenspielzeug kaufen, um Deine Samtpfote auf Trab zu halten. Stattdessen kannst Du aus ganz vielen Materialien, die Du bereits Zuhause hast, die unterschiedlichsten Spielsachen basteln. Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt! Wenn Du darauf achtest, dass Du Deiner Katze vielfältige, abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten anbietest, steht einem harmonischen Zusammenleben nichts mehr im Wege. Viel Spaß beim Spielen mit Eurem neuen DIY-Katzenspielzeug!

 

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