GPF Logo

DIY: Hundeeis selber machen – leckere Erfrischung für Deinen vierbeinigen Freund

Hunderatgeber Ernährung

Strahlender Sonnenschein. Keine Wolke am Himmel. Die Temperaturen klettern höher und höher. Das warme Wetter macht nicht nur gute Laune, sondern bringt auch die Lust auf eine Abkühlung mit sich. Vor allem die Vierbeiner freuen sich bei hohen Temperaturen über eine Erfrischung. Das kann eine Wanne mit Wasser, ein Planschbecken oder ein Bach oder See sein. Aber darf es auch Eis sein? Die kalte Leckerei erfrischt uns Menschen im Sommer, das kann sie doch auch für unsere Vierbeiner tun. Richtig – Hundeeis, besonders wenn Du es selber machst, ist für sie eine leckere Erfrischung. Erfahre in unserem DIY-Ratgeber alles, was Du wissen musst, um Deinen Hund auf leckere und gesunde Art zu erfrischen – von Hundeeis-Rezepten über geeignete Zutaten bis hin zu Formen, in die Du das Eis einfrieren kannst.

 

Selbstgemachtes Hundeeis bietet eine erfrischende Abkühlung für Vierbeiner an heißen Tagen. Herkömmliches Speiseeis für Menschen enthält meistens viel Zucker und zudem für Hunde ungeeignete Inhaltsstoffe. Wenn man Hundeeis selber macht, kann man es mit gesunden und hundegeeigneten Zutaten zubereiten. Zum Beispiel eignen sich für das DIY-Eis:

  • Naturjoghurt (laktosefrei)
  • Quark (laktosefrei)
  • Hüttenkäse (laktosefrei)
  • Obst wie Bananen, Äpfel oder Beeren 
  • Gemüse wie Karotten oder Gurken
  • Leberwurst (Vorsicht bei der Menge: Leberwurst für den menschlichen Verzehr ist stark gewürzt und enthält sehr viel Fett, besser auf geeignete Produkte für Hunde zurückgreifen)

Ungeeignete Zutaten sind zum Beispiel:

  • Zucker
  • Schokolade
  • Trauben
  • Rosinen
  • Avocado
  • Auberginen 
  • Knoblauch 

Hundeeis selber zu machen, ist einfach: Zutaten pürieren, in geeignete Formen füllen und einfrieren. Als Formen eignen sich Eiswürfelformen, leere Joghurtbecher oder Silikon-Muffinförmchen. Es ist wichtig, das Eis vor dem Verfüttern kurz antauen zu lassen, um Magenprobleme zu vermeiden. Außerdem sollte man die Menge immer an die Aktivität des Hundes anpassen und ihn nicht zu viel davon fressen lassen. Alles, was er frisst, sollte bei seinem Tagesbedarf an Futter mitberücksichtigt werden. Das gilt auch für selbstgemachtes Hundeeis. Denn, ob im Hochsommer oder als besondere Leckerei zwischendurch – mit gesunden, leckeren Zutaten kommt ein Eis bei Hunden sicherlich gut an.

Gibt es überhaupt sowas wie Hundeeis?

Hundeeis? Ist das nicht eigentlich überflüssig? Kann man seinem Hund nicht einfach stinknormales Eis geben? Nope, weil „Menscheneis“ für Hunde nicht wirklich gesund ist. Das liegt vor allem am darin enthaltenen Zucker. Dieser kann Diabetes beim Hund auslösen und Ursache für Nierenkrankheiten, Knochen- und Gelenkprobleme sein. Das möchte natürlich kein Hundebesitzer. Deshalb unser Tipp: Hundeeis selber machen. Das ist kinderleicht und bringt viele Vorteile mit sich:

  • Du kannst Zutaten verwenden, die Dein Hund besonders gerne mag.
  • Du kannst gesunde Zutaten aus regionaler Herkunft auswählen.
  • Du weißt genau, was im Hundeeis drin ist, wenn Du es selber machst.
  • Du kannst Deinem vierbeinigen Liebling immer wieder Abwechslung bieten.

Hinweis

Hundeeis kannst Du grundsätzlich auch kaufen. Es gibt verschiedene Anbieter beziehungsweise Hersteller. Ihre Produkte sind eine Möglichkeit, Deinem Vierbeiner eine Erfrischung zu bieten. Aber besser ist es, das Hundeeis selber zu machen. So hast Du die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe. Das ist nicht nur vorteilhaft, wenn Dein Hund bestimmte Zutaten nicht verträgt, sondern auch gesünder. Um Hundeeis haltbar zu machen und ihm eine bestimmte Konsistenz zu geben, enthalten die meisten Sorten Zusatzstoffe. Und diese sind für ein leckeres, erfrischendes Eis total unnötig.

Diy Hundeeis4

Hundeeis selber machen – Welche Zutaten eignen sich dafür?


Wenn Du Hundeeis selber machst, solltest Du auf die Zutaten achten. Denn einige Lebensmittel vertragen die Fellnasen nicht oder schaden ihnen sogar.

Dos and Don’ts

Ja :-)

  • Milchprodukte wie Quark, Naturjoghurt, Frischkäse oder Hüttenkäse
  • Milchersatzprodukte wie Kokos-, Mandel- oder Hafermilch
  • Früchte wie Bananen, Wassermelone, Kokosnuss, Nektarinen, Himbeeren, Erdbeeren, Birnen und Äpfel
  • Gemüse wie Gurke, Karotte, Zucchini, Spargel, Rote Beete und gekochte Kartoffeln
  • Gekochtes mageres Fleisch wie Puten- oder Hähnchenfleisch
  • Leberwurst (Vorsicht bei der Menge: Leberwurst für den menschlichen Verzehr ist stark gewürzt und enthält sehr viel Fett, besser auf geeignete Produkte für Hunde zurückgreifen)
  • Öl, z. B. Kokosöl, Kürbiskernöl, Lein- und Distelöl
  • Honig
  • Haferflocken, Reis und Hirse
  • Kräuter wie Brennnessel, Brunnenkresse, Löwenzahn, Petersilie und Alfalfa peppen Dein DIY-Hundeeis auf und liefern wertvolle Nährstoffe

Hinweis

Möchtest Du Hundeeis mit Obst selber machen, das Kerne enthält, wie Äpfel, Birnen oder Nektarinen? Dann solltest Du unbedingt die Kerne entfernen, damit sie nicht in das Eis für Deinen Hund gelangen.

Nein :-(

  • Zucker
  • Schokolade
  • Obst wie Trauben, Rosinen und Avocado
  • Gemüse wie Auberginen und Knoblauch
  • Sahne und Milch, weil schwerer verdaulich als Quark und Co.

Möchtest Du noch mehr Tipps zur Hundeernährung? In unserem E-Book “Futterguide” findest Du jede Menge hilfreiche Infos und als Bonus auch noch ein paar tolle Ideen für Futter-Toppings, die Deine Fellnase lieben wird! Lade Dir das E-Book gleich hier herunter!

Psssst: Das Download-Formular dürfen wir Dir nur einblenden, wenn Du die Cookies akzeptiert hast!

Das Schöne daran, wenn Du Hundeeis selber machst: Du kannst es individuell gestalten und auf die Vorlieben oder Unverträglichkeiten Deines Vierbeiners eingehen. So kannst Du auch ganz einfach selbstgemachtes Eis für Welpen, alte Hunde, übergewichtige und kranke Tiere machen.
Darüber hinaus kannst Du Dich ziemlich ausleben. Mag Dein Hund lieber etwas Süßes oder Deftiges? Viele der Zutaten hast Du vielleicht schon zu Hause, ansonsten kannst Du diese auch im nächsten Supermarkt, im Hofladen oder auf dem Markt kaufen.

Welches Eis für Hunde – süß oder deftig?

Melonen- oder Leberwurst-Eis für Hunde? Fleisch- oder Joghurt-Eis? Du hast die Qual der Wahl – besser gesagt Dein vierbeiniger Freund. Teste einfach aus, was er am liebsten mag. Denn das Hundeeis ist einfach und schnell selbst gemacht. So kannst Du vieles einmal ausprobieren!

Süße Varianten machst Du am besten aus Fruchtpüree. Nach Lust, Laune und Geschmack kannst Du es anschließend noch mit Wasser verdünnen oder mit Quark oder Frischkäse verfeinern. Dabei sind der Kombination und der Gestaltung keine Grenzen gesetzt.
Es gibt aber auch Hunde, die den ‘Fruchtalarm!’ nicht gehört haben und eher auf eine herzhafte Abkühlung setzen. Ist das bei Deinem Vierbeiner der Fall, kannst Du mit ein wenig Leberwurst in einer Joghurt- oder Quark-Masse punkten oder aber darin eine unserer Trockenfutter-Sorten verstecken. Auch Haferflocken, Reis und Hirse passen zu deftigem Eis für Hunde und sorgen für ein bisschen Crunch.

Dein Hund verträgt keine Milchprodukte? Das kannst Du stattdessen verwenden


Es gibt Hunde, die Milchprodukte nicht gut vertragen. Sie können die Laktose, also den in der Milch enthaltenen Milchzucker, nicht gut verdauen. Das kann dann Blähungen beim Hund, Durchfall oder Erbrechen verursachen.

Wenn Dein Hund zu den Tieren gehört, die auf Milchprodukte empfindlich reagieren, solltest Du bei der Zubereitung von Hundeeis auf Alternativen zurückgreifen, die keinen Milchzucker enthalten. Hier sind einige Möglichkeiten:

  • Kokosmilch: Sie ist eine gute Alternative zu Milchprodukten und wird von den meisten Hunden gut vertragen. Zudem enthält sie gesunde Fettsäuren und gibt dem Eis für Hunde eine angenehme cremige Konsistenz. Benutze aber nicht zu viel hiervon, da Kokosmilch sehr fettreich ist.
  • Mandelmilch: Sie ist ebenfalls eine gute Alternative und enthält viele gesunde Nährstoffe. Achte jedoch darauf, dass die Mandelmilch ungesüßt ist.
  • Hafermilch: Sie ist reich an Ballaststoffen und eine gute pflanzliche Proteinquelle. Auch die Hafermilch für das selbstgemachte Hundeeis sollte ungesüßt sein.
  • Wasser: Wenn Du das Hundeeis vor allem zur Abkühlung gibst und weniger als Leckerli, kannst Du es auch einfach mit Wasser herstellen. Du kannst das Wasser mit Obst oder Gemüse aromatisieren, um dem Eis Geschmack zu geben.

Wichtig ist, dass Du immer sicherstellst, dass Dein Hund die alternativen Zutaten verträgt. Integriere neue Zutaten immer langsam und in geringen Mengen und beobachte, wie er darauf reagiert. Bei Unsicherheiten oder gesundheitlichen Problemen solltest Du immer einen Tierarzt oder eine Tierärztin konsultieren.

Tipp

Wenn Dein Hund übergewichtig ist, solltest Du eher zu Obst und Gemüse greifen und weniger zu Trockenfutter oder Haferflocken. Denn letzere sind kalorienreicher.

Kreativ werden und Abwechslung bieten mit Hundeeis-DIY

Bei Früchten und Gemüse, Milchprodukten und Fleisch ist noch lange nicht Schluss. Es gibt weitere Lebens- und Futtermittel, denen Du Dich bedienen kannst, wenn Du Eis für Hunde selber machen möchtest. Hier eine kleine Auswahl:

  • Gemüsebrühe (hier bitte auf den Salzgehalt und ungeeignete Zusätze wie Glutamat achten)
  • Leckerlis
  • Trockenfutter
  • Nassfutter
  • Wasser
  • Haferflocken
  • Reis
  • Buchweizen

Du siehst, für das Hundeeis ist alles möglich, was die Vierbeiner fressen dürfen.

Tipp

Wenn Dein Hund übergewichtig ist, solltest Du eher zu Obst und Gemüse greifen und weniger zu Trockenfutter oder Haferflocken. Denn letzere sind kalorienreicher.

DIY-Hundeeis1

Rezept #1: Joghurt-Eis für Hunde mit Himbeeren

Das Hundeeis mit Joghurt und Himbeeren klingt so lecker, dass man es nicht nur gerne selbst macht, sondern auch am liebsten selbst vernaschen würde.

Zutaten:

  • 100 g Himbeeren (frisch oder aus dem TK-Fach)
  • 100 g Naturjoghurt
  • Optional: Ein paar gehackte Kräuter Deiner Wahl

Zubereitung:

  1. Himbeeren pürieren und mit dem Joghurt vermengen.
  2. In Förmchen abfüllen und im Gefrierschrank fest werden lassen.

Rezept #2: Wassereis für Hunde

Nicht nur Kinder lieben Wassereis, Hunde ebenfalls. Und Du wirst es auch lieben. Denn aus Wasser kannst Du Eis für Hunde sehr schnell und einfach selber machen. Du brauchst nur zwei Zutaten: Wasser und einen Geschmacksstoff. Dafür eignen sich am besten Obst und Gemüse.

Zum Beispiel: Hundeeis mit Wasser und Melone

  1. Wasser in eine Form füllen und Melonenstücke oder Melonen-Püree dazugeben.
  2. Im Kühlschrank gefrieren lassen.
Erdnuss-Kokos-Hundeeis
Erdnuss-Kokos-Hundeeis1

Tipps

Wenn Dein Hund nicht nur etwas zum Schlecken haben soll, kannst Du das Obst oder Gemüse in größere Stücke schneiden. Dann kann er diese zerkauen.
Wenn Du Wassereis für Hunde selber machst, kannst Du das Verhältnis von Wasser und Obst oder Gemüse und dadurch den Geschmack bestimmen. Damit kannst Du auf die Vorlieben Deines Hundes eingehen sowie bei Übergewicht die Menge an Kalorien leicht kontrollieren.
Und das Beste: Du kannst dieses Hundeeis auch mit Apfel, Beeren oder Gurke selber machen. Alles an Obst und Gemüse ist denkbar, was Dein vierbeiniger Freund fressen darf und Du gerade zu Hause hast. So kannst Du jederzeit ganz spontan Hundeeis selber machen.

In unserem Ratgeber “Was Hunde nicht fressen dürfen” findest Du eine Auflistung von Lebensmitteln, die Du Deinem Hund auf gar keinen Fall ins Eis mischen solltest!

DIY-Hundeeis3

Rezept #3: Leberwurst-Eis für Hunde
 

Die meisten Hunde lieben Leberwurst und daher wird auch dieses Eis eine besondere Leckerei für sie sein.

Zutaten:

  • 2 EL körniger Frischkäse (Hüttenkäse)
  • 1 kleiner Schuss Öl
  • 1-2 EL Leberwurst
  • Optional etwas Kokosmilch

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten gut miteinander vermischen.
  2. Ist die Masse zu fest, etwas Kokosmilch oder Wasser hinzugeben.
  3. In Förmchen füllen und in den Gefrierschrank tun.

Rezept #4: Für Extra-Power – Hundeeis selber machen ohne Milchprodukte, dafür mit nahrhaften Haferflocken und Trockenfutter

Unser Power-Eis gibt, wie der Name schon sagt, richtig Kraft. Es ist etwas kalorienreicher und daher für übergewichtige Hunde nur in kleinen Mengen geeignet. Ideal ist es für Vierbeiner, die sehr aktiv sind und daher einen höheren Kalorienbedarf haben.


Zutaten:

  • 50 g Haferflocken
  • 50 g Trockenfutter (idealerweise seine liebste Green Petfood-Sorte)
  • 25 ml Kokosöl
  • 50 g Möhren
  • 100 ml Kokosmilch (optional Wasser)

Zubereitung:

  1. Die Haferflocken mit dem Trockenfutter vermengen.
  2. Möhre in kleinere Stücke schneiden (oder als 'Eisstiel' verwenden).
  3. Kokosmilch oder Wasser sowie das Kokosöl dazugeben und alles kräftig pürieren, bis eine geschmeidige Konsistenz entsteht.
  4. In Behälter nach Wahl abfüllen und ab ins Gefrierfach.

Tipp: Wenn es mal schnell gehen muss
Kleine Leckerli in eine Form geben und das Ganze mit Wasser oder Frischkäse auffüllen. Wenn’s ganz schnell gehen soll, einfach eine Himbeere oder ein Stückchen Banane etc. einfrieren. Das schafft Abkühlung und ist zudem noch eine super Beschäftigung.


Rezept #5: Herzhafte Abkühlung mit dem Süßkartoffel-Pastinaken-Hundeeis

Zutaten

  • 1 kleine Süßkartoffel, ca. 100 g – geschält, in Stücke geschnitten und gekocht (abgekühlt)
  • 1 mittelgroße Pastinake – geschält, in Stücke geschnitten und gekocht (abgekühlt)
  • 2 EL Hüttenkäse (körniger Frischkäse) – liefert Protein und Cremigkeit (alternativ Magerquark oder laktosefreier Joghurt)
  • 50–100 ml Wasser oder ungesalzene Brühe – zum Pürieren (Menge anpassen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist)
  • 1 Teelöffel Leinöl – für Omega-3-Fettsäuren und eine softere Konsistenz, alternativ Rapsöl
  • Optional ein paar Blättchen frische Petersilie – fein gehackt für einen Hauch Frische (und als natürlicher Breath-Freshener für den Hundemaulgeruch)

Zubereitung

  1. Vorbereitung: Süßkartoffel und Pastinake in kleine Stücke schneiden und in wenig Wasser gar kochen, bis sie weich sind. Anschließend das Gemüse abkühlen lassen. Tipp: Du kannst sie auch am Vortag kochen und im Kühlschrank aufbewahren, so geht’s noch schneller.
  2. Pürieren: Gib gekochte und abgekühlte Süßkartoffel und Pastinake zusammen mit dem Hüttenkäse in einen Mixer oder eine Schüssel. Füge zunächst ~50 ml Wasser oder ungesalzene Gemüsebrühe hinzu und püriere alles zu einer glatten Masse. Bei Bedarf schluckweise mehr Wasser oder Brühe untermixen, bis die Konsistenz cremig, aber nicht zu flüssig ist. Jetzt das Leinöl unterrühren. Hinweis: Falls Dein Hund keine Milchprodukte verträgt, ersetze den Hüttenkäse durch etwas mehr Gemüsebrühe oder pflanzliche Milchalternative.
  3. Abfüllen: Verteile die Gemüse-Creme in geeignete Eisförmchen oder kleine Behälter. Fülle sie nicht ganz randvoll, da sich Flüssigkeit beim Gefrieren etwas ausdehnt.
  4. Optional Eisstiel einfügen: Wenn Du magst, stecke in jede Portion ein essbares Stäbchen – z.B. einen Streifen Kauartikel, eine Zahnreinigungs-Stange oder einfach einen langen Möhrenstick. Das dient als Griff und zugleich als zusätzlicher Snack, und Du musst Dir keine Sorgen machen, falls Dein Vierbeiner den Stiel mitfrisst.
  5. Gefrieren: Stelle das gefüllte Förmchen für mindestens 4–5 Stunden (am besten über Nacht) in den Gefrierschrank, bis die Masse vollständig durchgefroren ist.

Rezept #6: Kreativ und lecker - Kürbis-Erdnussbutter-Eis

Zutaten:

  • 100 g Kürbispüree (gekochter, ungewürzter Kürbis, abgekühlt)
  • 1 reife Banane
  • 2 EL Erdnussbutter (cremig, ohne Salz und Zuckerzusatz)
  • ca. 50 ml Wasser (bei Bedarf)

Zubereitung:

  1. Kürbispüree, Banane und Erdnussbutter in einen Mixer geben und zu einer glatten Masse pürieren. Hinweis: Achte darauf, eine Erdnussbutter ohne Xylit/Zucker zu verwenden – 100 % Erdnuss ist ideal.
  2. Überprüfe die Konsistenz: Ist die Masse sehr dick, rühre esslöffelweise etwas Wasser unter, bis sie sich gut verteilen lässt.
  3. Fülle die Masse in geeignete Förmchen oder kleine Behälter. Stecke nach Belieben einen Hundekeks oder ein Stück Möhre als „Eisstiel“ hinein. Friere das Ganze für mindestens 4 Stunden ein, bis das Hundeeis fest ist.


Tipp: Lass Deinen Hund die eisigen Leckerbissen am besten draußen oder auf einer leicht zu reinigenden Unterlage genießen, da beim Schlecken schon mal etwas kleckern kann. 

Hundeeis selber machen – welche Formen eignen sich?

Egal ob Du Eis für Dich oder Deinen Hund selber machst, es stellt sich dabei die Frage nach geeigneten Formen. Hast Du die Leckerei zubereitet, muss sie schließlich irgendwo rein, damit Du sie in den Gefrierschrank tun kannst.

Worin kann man Eis für den Hund einfrieren?

  • Klassische Eisförmchen
  • Leere Eisbecher
  • Leere Joghurtbecher – Vorsicht bei dünnem Plastik! Das kann brechen und splittern.
  • Eiswürfelformen – vor allem für kleine Hunde oder kleine Mengen empfehlenswert
  • Muffinförmchen aus Silikon

 

Füllst Du das selbstgemachte Hundeeis in Förmchen, stecke einen Stiel hinein. So kannst Du es anschließend einfach herausziehen. Verwendest Du als Stiel etwas Essbares wie eine Karotte (siehe Rezept #4), musst Du nicht darauf achten, dass Dein Hund das Eis mitsamt dem Stiel frisst.

Entscheidest Du Dich für Förmchen, aus denen Du das Hundeeis auch ohne Stiel leicht herausbekommst, kannst Du darauf verzichten.

Tipp: Ab in den Kong mit dem Eis für Hunde

Du kannst das selbstgemachte Hundeeis in einen Kong füllen und dann einfrieren. Auf diese Weise zauberst Du eine Erfrischung und Beschäftigung für Deinen vierbeinigen Freund. Aus dem Kong lässt sich das Eis nur mit Mühe herausschlecken. Dein Hund muss sich somit anstrengen und kann die kalte Leckerei nicht einfach herunterschlingen. Er ist auf diese Weise eine ganze Zeit lang beschäftigt. Außerdem ist das vorteilhaft, damit Dein vierbeiniger Freund das Eis nicht zu schnell frisst. Für Hunde, die ihr Futter quasi inhalieren, ist der Kong als Hundeeis-Form sehr empfehlenswert.

Was solltest Du bei der Zubereitung von Hundeeis sowie beim Verfüttern beachten?


1. Passende Gelegenheiten für Hundeeis:

Du kannst Deinem vierbeinigen Freund jederzeit ein leckeres und gesundes Hundeeis zubereiten. Im Sommer jedoch freut er sich bestimmt besonders über eine Abkühlung, weshalb es für diese Jahreszeit perfekt geeignet ist. Mehr Tipps für Abkühlung im Sommer findest Du in unserem Ratgeber "Hund und Hitze”.

2. Vorsicht vor zu kaltem Eis:

Manche Vierbeiner reagieren nicht so gut auf Gefrorenes und bekommen Magenprobleme. Dann kann es zu Durchfall beim Hund kommen oder es kann sein, dass der Hund erbricht. Damit er es besser verträgt, hole das Hundeeis aus dem Gefrierfach und lasse es erst einmal ein paar Minuten antauen. Beobachte besonders beim ersten Mal ganz genau, wie er auf den kalten Snack reagiert. Und beginne mit nur kleinen Mengen.

3. Achtung Verschluckungsgefahr:

Du solltest generell darauf achten, dass Dein Hund das Eis nicht am Stück schluckt, sondern dieses genüsslich schleckt und höchstens kleine Stücke abbeißt. Entweder hältst Du ihm das selbstgemachte Hundeeis am Löffel zum Lecken hin oder Du füllst die Eismischung in ein Spielzeug wie einen Kong oder einen Napf. So besteht keine Gefahr, dass er das Eis für Hunde im Ganzen herunterschluckt und ist obendrauf auch noch eine Weile mit der Erarbeitung der Belohnung beschäftigt.

4. Die Menge im Blick behalten:

Fragst Du Dich, wie viel Eis Dein Hund fressen darf? Die Antwort ist die gleiche wie bei Leckerlis: Es kommt darauf an, wie aktiv er ist. Passe die Menge an seine Aktivität an. Am besten wählst Du schon die Zutaten entsprechend aus, wenn Du das Hundeeis selber machst. Ist Dein vierbeiniger Liebling ein Wirbelwind, darf es ruhig ein Eis mit Quark, Leberwurst und Haferflocken sein. Ist er eher eine Couchpotatoe, dann ist ein Wassereis für Deinen Hund die bessere Wahl, dem Du mit etwas Fruchtpüree Geschmack verleihst. Am Ende des Tages handelt es sich bei Hundeeis wie bei uns Menschen um eine Süßigkeit: Ziehe die zusätzlichen Kalorien von der Tagesration der Hauptmahlzeit ab.

Wie lange kann man selbstgemachtes Hundeeis aufbewahren?

Selbstgemachtes Hundeeis ist im Gefrierschrank über mehrere Wochen haltbar. Üblicherweise kannst Du es 1 bis 2 Monate aufbewahren, ohne dass es an Qualität verliert – am besten luftdicht verpackt, damit es keine Fremdgerüche annimmt. So kannst Du gleich mehrere Portionen auf Vorrat zubereiten und einfrieren. Das ist perfekt, wenn Du gerne planst und immer eine Portion parat haben möchtest, sobald Deine Hund Lust auf Eis hat.


Fazit: Hundeeis ist eine willkommene Erfrischung

Machst Du Eis für Deinen Hund selber, hat das viele Vorteile: Dein Hund hat Erfrischung, Beschäftigung und Leckerli in einem und Du selbst kannst ganz genau kontrollieren, was Deine Fellnase zu sich nimmt. Wenn Du bei den Zutaten noch dazu auf regionales und saisonales Obst oder Gemüse setzt, kann ein Hundesnack kaum nachhaltiger werden! So, liebe Hunde und Hundebesitzer: Viel Spaß beim Nachmachen und Verputzen!

Hundeeis FAQs - Deine Fragen, unsere Antworten ganz kurz und knapp

Ist Eis gut für Hunde?

Ja, Eis kann für Hunde eine leckere und erfrischende Abkühlung sein, besonders in den warmen Sommermonaten. Es sollte jedoch spezielles Hundeeis sein, da normales Eis für Menschen oft Zucker und weitere Zutaten enthält, die für Hunde nicht gut oder sogar schädlich sein können.

Wie kann ich Hundeeis selber machen?

Hundeeis kannst Du ganz einfach selbst herstellen. Alles, was Du dazu brauchst, sind gesunde und hundeverträgliche Zutaten wie Obst, Gemüse oder das Lieblingsfutter und eine Form zum Einfrieren.

Welche Zutaten kann ich für Hundeeis verwenden?

Für Hundeeis eignen sich viele verschiedene Zutaten. Du kannst zum Beispiel Milchprodukte wie Quark oder Naturjoghurt, Milchersatzprodukte wie Hafermilch, Obst wie Bananen oder Äpfel und Gemüse wie Karotten oder Zucchini verwenden.

Gibt es Zutaten, die ich nicht für Hundeeis verwenden darf?

Ja, einige Lebensmittel sind für Hunde schädlich und sollten daher nicht im Eis verwendet werden. Dazu gehören unter anderem Zucker, Schokolade, Trauben, Rosinen, Avocado, Tomaten, Paprika, Auberginen und Knoblauch.

Wie friere ich Hundeeis ein?

Du kannst das Eis für Deinen Hund in klassischen Eisförmchen, leeren Eisbechern oder Joghurtbechern einfrieren. Auch Eiswürfelformen oder Silikon-Muffinförmchen eignen sich gut für Hundeeis.

Kann mein Hund das Eis direkt aus dem Gefrierschrank essen?

Manche Hunde vertragen sehr kaltes Eis nicht gut und bekommen davon Magenprobleme. Es ist daher empfehlenswert, das Eis für Deinen Hund erst ein paar Minuten antauen zu lassen, bevor Du es ihm gibst.

Wie viel Eis darf mein Hund essen?

Die Menge des Eises sollte an die Aktivität Deines Hundes angepasst sein. Aktive Hunde können mehr Eis vertragen als weniger aktive. Generell solltest Du Hundeeis wie Leckerlis behandeln und es daher nur in Maßen geben.