geschrieben von Alexandra Popp

Green Petfood stellt sein gesamtes Sortiment klimapositiv

Von der Rohware bis in den Napf denkt der Futtermittel-Pionier Green Petfood Nachhaltigkeit seit jeher ganzheitlich. Als Branchenerster stellt die Marke nun neben ihrem Katzenfutter auch das Hundefutter klimapositiv. Dafür reduziert Green Petfood seinen CO2-Ausstoß schon vor dem eigentlichen Herstellungsprozess und kompensiert 125% der restlichen Emissionen mit einem Walderhaltungsprojekt.

125 % für das Klima
Klimaneutralität ist derzeit in aller Munde und beschreibt den Prozess, Emissionen an anderer Stelle wieder auszugleichen. Green Petfood geht noch einen Schritt weiter: Nachdem die Marke ihren Ausstoß schon seit ihrer Gründung in 2013 bestmöglich reduziert und alle unvermeidbaren Emissionen neutralisiert, kompensiert sie mit dem Walderhaltungsprojekt Ntakata Mountains in Tansania nun 25 % mehr, als vor, während und nach der Produktion des gesamten Sortiments entstehen. 2019 konnte Green Petfood so 4.200.000 kg CO2 kompensieren – geht man von dem Fußabdruck des Umweltbundesamts aus, ist das so viel wie über 360 Deutsche im Jahr verursachen.
 
So funktioniert’s
Die Höhe der klimawirksamen Emissionen lässt Green Petfood von der unabhängigen Organisation myclimate  berechnen. Grundlage dafür sind statistisch ermittelte Größen, zum Beispiel über eingesetzte Brennstoffe, Rohwarenanbau oder Verarbeitungsformen. Diese werden mit sogenannten Emissionsfaktoren multipliziert und ergeben ein CO2-Equivalent für jedes Produkt. Damit Green Petfood seine Emissionen entsprechend ausgleichen kann, ermittelt der unabhängige und ortsansässige Partner Carbon Tanzania außerdem, wie viel CO2 ein Baum oder ein ganzes Waldstück in Ntakata Mountains mittels Photosynthese bindet.
Ntakata Chimpanse
Schutz für Klima, Mensch und Tier
Das Walderhaltungsprojekt Ntakata Mountains ist für Green Petfood aber weitaus mehr als nur ein Kompensationsprojekt – es ist eine echte Herzenssache. Denn neben dem Klima geht es in Tansania auch um ein besseres Leben für Mensch, Tier und Wald: Gemeinsam mit Carbon Tanzania unterstützt Green Petfood die einheimische Bevölkerung seit 2018 dabei, ein Areal von 216.000 Hektar Regenwald zu schützen, das zum tropischen Miombo-Wald gehört. Das Gebiet ist nicht nur eine der letzten Bastionen für Walderhalt in Tansania, sondern beheimatet außerdem eine Vielzahl bedrohter Tierarten. So leben hier zum Beispiel die größte Wildschimpansen-Population Ostafrikas, Waldelefanten und über 260 Vogelarten.
 
Die lokale Bevölkerung kann durch die Mikrokredite aus dem Verkauf der CO2-Zertifikate außerdem eigene Betriebe aufbauen und wirtschaftlich unabhängigwerden. Anfang 2020 erfolgte die erste Auszahlung von Geldern aus den Klimazertifikaten an die 8 Dörfer im Projekt. So wurden beispielsweise die Löhne der Scouts, die die Wälder vor illegaler Abholzung schützen, gewährleistet, eine kleine Apotheke eröffnet und die Schulen mit neuen Klassenräumen ausgestattet.
 
Hilfe, die sofort ankommt – und wirkt
Das Besondere an diesem Projekt: Da Green Petfood für den Emissionsausgleich keine Bäume neu pflanzt, sondern alten Wald schützt, kommt der Kompensationsprozess nicht erst in 60 bis 70 Jahren zum Tragen. Mit dem Kauf jedes einzelnen Hunde- und Katzenprodukts schützen Green Petfood-Kunden also schon in der aktuellen Klimakrise einen Wald, der jährlich etwa 50.000 Tonnen CO2 neutralisiert!
 
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