geschrieben von Alexandra Popp

Katze und Weihnachtsbaum: So kommen beide sicher durch die Feiertage

 

Oh Tannebaum, oh Tannebaum, die Katze hat dich umgehauen!?

Ganz so dramatisch muss es zu Weihnachten dann vielleicht nicht zugehen. Doch Katze und Weihnachtsbaum, das ist durchaus eine Kombination mit Gefahrenpotential.

Die glänzenden Kugeln und blinkenden Lichterketten geben aus Miezensicht schließlich ein hervorragendes Spielzeug ab. Die Tanne will beklettert werden und womöglich sollen ihre Nadeln und Zapfen auch noch für eine Kostprobe herhalten, und da, funkelndes Lametta ...  

Wie also wird das Fest besinnlich, trotz Weihnachtsbaum und Stubentiger unter einem Dach? Wie kannst Du die Katze von der Tanne fernhalten und wie wird Weihnachten ein katzensicheres Vergnügen?
Wir haben einige Tipps und Tricks für Dich zusammengetragen, wie Du den Christbaum vor Deiner Katze schützt und die Katze vor dem Christbaum. Außerdem verraten wir Dir, an was Du noch denken solltest, damit Weihnachten mit der Samtpfote ein voller Erfolg wird.

Da Kiefern für Katzen giftig sind, solltest Du beim Kauf des Weihnachtsbaums zur klassischen Tanne oder Fichte greifen. Diese sind ungiftig für die Katze, allerdings heißt es auch bei ihnen, wie bei allen Nadelbäumen: Regelmäßig Nadeln aufsammeln und darauf achten, dass die Katze nicht von ihnen nascht, denn die spitzen Tannennadeln können die Organe des Stubentigers schädigen, wenn er sie verspeist.
Da ein kleinerer Christbaum stabiler steht (und weniger Schaden anrichtet, falls er doch mal umkippt), empfehlen wir Dir, Dich bei der Auswahl der Tanne eher für die Kompaktklasse und nicht die große Luxusvariante zu entscheiden.
Stell den Baum am besten so auf, dass die Katze ihn nicht direkt von einer nahegelegenen Fensterbank oder einem Schrank „anspringen“ kann.

Ein Großteil der Weihnachtsbäume ist mit Pestiziden belastet. Das hat der Bund für Umwelt und Naturschutz wiederholt in Untersuchungen festgestellt. Um die Gesundheit von Mensch und Tier nicht zu gefährden, wird empfohlen, Nadelbäume mit Bio-Zertifizierung zu kaufen, auf das Siegel der Öko-Verbände zu achten oder einen Christbaum beim Waldbesitzer oder Förster nebenan zu organisieren.

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Ist die Auswahl in Bezug auf den Christbaum getroffen, geht es an die Standortwahl.
Stell den Baum am besten in einem Raum auf, den Du in Deiner Abwesenheit verschließen kannst, damit die Katze nicht unbeobachtet Zeit mit der Tanne verbringen kann – und womöglich auf unheilige Ideen kommt. Außerdem solltest Du folgende Punkte beachten:

  • Ein schwerer Christbaumständer sorgt für Stabilität. Achte darauf, dass die Katze das Wasser daraus nicht trinkt, da der Baum Harz und ätherische Öle an das Wasser abgibt, welche die Katze nicht verträgt. Am besten deckst Du den Weihnachtsbaumständer mit einem Karton ab.
  • Auch die Beleuchtung Deines Weihnachtsbaums sollte katzensicher sein: Kerzen sind eine brenzlige Angelegenheit, besser sind Lichterketten. Achte jedoch darauf, dass die Katze möglichst nicht an überschüssige Kabel herankommt.
  • Lametta ist Tabu: Es bewegt sich viel und glitzert so schön, daher ist es für verspielte Stubentiger sehr spannend. Leider ist Lametta auch richtig gefährlich und kann bei Katzen zu Verletzungen oder Verschluss des Darmes führen. In Deutschland wird Lametta übrigens nicht mehr hergestellt: Es ist nämlich nicht nur für Katzen, sondern auch für den Rest der Umwelt äußerst schädlich.
  • Christbaumkugeln aus Glas sind nicht minder spannend und nicht minder gefährlich für neugierige Samtpfoten. Daher: Katzensicheren Weihnachtsbaumschmuck wählen und Glaskugeln, wenn Du nicht drauf verzichten kannst, möglichst hoch und unerreichbar in der Tanne anbringen.
  • Katzensichere Weihnachtsbaumdeko klingelt nicht, glitzert möglichst wenig und ist bruchsicher. Materialien wie Holz oder Papier eignen sich besonders gut als gefahrloser Baumschmuck für den katzensicheren Christbaum und sind zudem die nachhaltigere Variante.

TIPP:

Um den Weihnachtsbaumständer katzensicher zu machen, nimmst Du am besten einen Pappkarton, schneidest eine kreisförmige Öffnung in die geschlossene Seite und stülpst sie über den Christbaumständer. Baum durchs Loch führen, in Ständer befestigen, fertig ist der Katzen-Christbaum-Trinkschutz!

 

Vielleicht hast Du ja Glück und dein Weihnachtsbaum interessiert Deinen Stubentiger nicht die Bohne.
Solltest Du ein neugieriges oder verspieltes Exemplar an Deiner Seite haben, kannst Du versuchen, ob sich die Katze mit folgenden Tricks vom Tannenbaum fernhalten lässt:

  • Alufolie unter dem Baum und um den unteren Stamm der Tanne gewickelt, kann die Katze auf Abstand halten, da sie den Kontakt mit dem Material als unangenehm empfindet.
  • Apropos unangenehm: Zitrusduft mögen viele Stubentiger nicht. Du kannst den Christbaum damit besprühen oder Orangen- oder Zitronenschalen um den Baum herum auslegen.
  • Falls dein Stubentiger die Zweige anknabbern möchte, stell ihm frisches Katzengras in einem Topf unweit der Tanne als gesunde Alternative auf.
  • Auch der Kratzbaum und Spielzeug sollten als spannende Ablenkung unweit vom Baum untergebracht sein, so dass Deine Katze sich im Zweifelsfall lieber mit ihnen beschäftigt.
  • Ein klares „Nein“ sobald Deine Katze anfängt, sich mit dem Baum intensiver zu befassen, als Dir lieb ist, kann ebenfalls dazu beitragen, den Stubentiger vom Weihnachtsbaum fernzuhalten.

Ablenkungsmanöver – Weihnachtsbaum für Katzen

Vielleicht hast Du Lust, Deiner Katze einen eigenen Weihnachtsbaum zu basteln? So schützt Du Deine Tanne vor der neugierigen Samtpfote und machst dem Stubentiger gleichzeitig eine Freude zum Fest. Als „Katzen-Christbaum“ eignen sich stabile Äste mit kleinen Verzweigungen oder kleine, ungiftige Bäumchen ohne Blätter mit Zweigen. Diese kannst Du nun katzensicher befestigen und dann geht es an die Deko: Baumelnde Plüschkugeln, raschelnde Papierknäuel oder auch das dekorative und wunderschöne DIY Makramee machen sich hervorragend am Weihnachtsbaum für die Katze und bringen jede Menge Spielspaß in der Weihnachtszeit!

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Ein funkelnder Christbaum, Plätzchenduft, aufgeregte Weihnachtsgäste: Katzen sind Gewohnheitstiere und der Trubel um Heilig Abend kann manchen von ihnen aufs Gemüt schlagen.

Achte deswegen darauf, genügend Rückzugsmöglichkeiten für Deinen Stubentiger zu schaffen und lasse Deinen Freigänger möglichst oft an die frische Luft, wenn es drinnen heiß her geht.

Ist dein Weihnachtsbaum katzensicher, ist das schon mal die halbe Miete.
Doch auch jenseits der Tanne warten zu Weihnachten einige Fallstricke, die Du beachten solltest, wenn Du mit einer Katze Deine vier Wände teilst:

  • Schokolade: „Bunte Teller“ mit Lebkuchen, Schoki und Co. niemals in Katzenreichweite aufstellen. Das in Schokolade enthaltene Theobromin ist für Katzen giftig und kann schlimmstenfalls zum Tod führen!
  • Geflügelknochen: Gänsebratenreste bitte in die Tonne und nicht an die Katze geben. Der Weihnachtsbraten ist zu stark gewürzt für das empfindliche Verdauungssystem der Katze, Geflügelknochen können zu inneren Verletzungen führen.
  • Vorsicht! Pflanzen wie Weihnachsstern, Amaryllis und Mistel sind giftig und teilweise sogar lebensgefährlich für die Samtpfoten!
  • Geschenkbänder am besten sofort entsorgen oder sicher verschließen. Auch sie können Katzen beim Spiel gefährlich werden.

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Ganz schön aufregend so ein Weihnachtsfest mit Katze! Im besten Fall sieht dein Stubentiger das ganz anders – und reagiert auf Weihnachtsbaum, Deko und Besuchertrubel mit tiefenentspanntem Desinteresse.
Sollten Tannenbaum und Konsorten Deine Samtpfote in ihren Bann ziehen, heißt es allerdings: Vorsichtsmaßnahmen treffen! Wenn Du den Baum katzensicher aufstellst und dekorierst und darauf achtest, dass gefährliche Gegenstände, Pflanzen oder Leckereien sich außer Reichweite Deiner Katze befinden, bist Du (... und der Baum. .. und die Besucher. .. und die Mieze) auf der sicheren Seite – und Weihnachten wird bestimmt zum Schnurren schön!
Wir wünschen Dir ein kuscheliges Fest der Liebe mit Deinem Stubentiger!