geschrieben von Green Petfood Community

Alles rund um den Alltag mit Katzen

Wir schätzen uns glücklich, dass wir so viele Zwei- und Vierbeiner zu unseren Green Team zählen können, die ihre Geschichten rund um ihr Leben mit uns teilen. Dieses Mal erzählt uns Sylvie, wie sie ihren Alltag mit den Katzen Lys und Skína ganz bewusst gestaltet.

Vorlage Blogger Vorstellung_Sylvie

 

Das liebt Frauchen: Schöne Typografie, Second Hand Shopping und Pizza zum Frühstück.

Das lieben die Samtpfoten: Mittagsschläfchen, Brot(!!) und alles mit Fäden und Bändern.

Darum lieben sie Green Petfood: Die Flauschis lieben den Geschmack und ich bin einfach happy, dass ich ihnen gutes Essen füttern kann, das der Umwelt nicht weh tut.

"Wer kennt das nicht? Morgens klingelt der Wecker früh, schnell unter die Dusche springen, eine Brotscheibe beschmieren, den Tieren ihr Frühstück servieren und schon ist man durch die Tür. Abends warten dann noch die Waschmaschine, das Gemüse fürs Abendessen, das Abendbrot der Vierbeiner, ein paar verpasste Anrufe und Netflix zur Entspannung auf einen – und schon wieder ist so ein Montag vorbei, an dem man sich gar keine Zeit zum Spielen und Kuscheln mit den Flauschis genommen hat.
 
Solche Tage wird es immer geben – außer, wir werden alle Mindfulness Blogger*innen ohne stressige To Do-Liste, weil Entspannung da der Beruf zu sein scheint. Umso wichtiger finde ich es, dass man sich Ruhepole im Alltag schafft, um den Kopf mal auszuschalten. Und mit wem gelingt das besser als mit den flauschigen Mitbewohner*innen?"
"Als Selbstständige und Studentin habe ich das große Glück, viel von Zuhause aus arbeiten zu können. Aber nicht mal das schützt mich davor, abends die gemeinsamen Minuten mit meinen Katzen an zwei Händen abzählen zu können. Und auf dem Schoß beim Arbeiten schlafen zählt nicht, auch wenn ich das trotzdem genieße. Wie bei allen anderen Mindfulness „Aufgaben“ finde ich es wichtig, sich und seinen Alltag selber zu verstehen. Mich zwingt zwar streng genommen niemand, vor 10 Uhr aufzustehen, aber ich weiß auch, dass ich morgens am produktivsten bin. Wenn mein Wecker um 8 Uhr klingelt, sitze ich meist schon am Schreibtisch, unterbreche den Flow dann aber bewusst, um die Katzenklos zu säubern und Lys und Skína danach in Ruhe Frühstück zubereiten. Und gerne bleibe ich auch bei ihnen sitzen. Das ist quasi eine alte Routine, denn die ersten Wochen nach der Adoption habe ich mit ihnen gesprochen, sie gestreichelt und letztendlich auf meinem Schoß essen lassen, damit sie mich mit etwas Gutem (dem Besten!) verbinden. Aber ein Muss ist das heute nicht mehr, falls die Kreativität schon nach mir ruft.
 
Abends sieht das anders aus, da ist meine Produktivität eh im Keller. Um 20 Uhr klingelt mein Wecker das zweite Mal – nicht für ein sehr, sehr, sehr spätes Nachmittagsnickerchen –, sondern zum Spielen. Das ist für meine Beiden als Hauskatzen auch ein Muss, damit sie ausgelastet sind. Wir verbringen an guten Tagen 15–30 Minuten damit, Schnüre, Kordeln und alles, was man mit einer langen Schnur an einen Stock binden kann, zu jagen. Also, die Katzen jagen – ich versuche meine schauspielerische Bestleistung als Maus oder Vogel hinzulegen. Um hier aber ehrlich zu sein, denn das finde ich bei Achtsamkeit auch wichtig, kann das aber auch mal nur 5 Minuten dauern, wenn ich mit dem Kopf woanders bin oder die Katzen einfach keine Lust haben.
 
Nachdem sie dann ihr Spielzeug auf magische Weise im täglichen Rhythmus abwechselnd gefangen haben, bekommen sie endlich das verdiente Abendbrot. Danach sind Lys und Skína meist mit ihrer Beauty-Routine beschäftigt, aber ich habe da noch einen Geheimtrick. Bevor ich schlafen gehe, rufe ich die beiden zu mir und es gibt noch Leckerlis (dafür liebe ich das Insektentrockenfutter!). Meistens schlafen sie beim Warten auf die nächste Leckerei ein und wir können noch schön zusammen kuscheln und im besten Fall sogar zusammen einschlafen."

Je nachdem, ob Ihr Eure Mittagspause Zuhause verbringen könnt, früh nach Hause kommt oder spät zur Arbeit fahrt – mir hilft es sehr, mir bewusst Zeiträume für die beiden einzuplanen. Das hilft ihnen, ihren unglaublich vollen und stressigen Alltag (16 Stunden Schlafen, 4 Stunden Putzen – wer hat da noch Zeit für spontane, gemeinsame Aktivitäten?) darauf einzustellen und mein Kopf plant auch damit.

"Das Einzige, was ich bei Katzen vermisse, ist, dass ich sie nicht ans Meer entführen kann. Aus dem Alltag heraus kommen, im weißen Airbnb-Bettchen morgens bis in den Vormittag kuscheln und am Strand spazieren gehen. Der Pluspunkt geht an alle Hundehalter*innen. Auch kann ich sie nicht für Quality Time im Park, Kino oder Café einpacken – aber wer sagt eigentlich, dass man dafür das Haus verlassen muss? So wie für Freunde und Familie auch, plane ich mir gerne am Wochenende Zeit für die Beiden ein. Dann bauen wir gerne nachhaltiges Spielzeug; die Katzen lieben es, beim Basteln zuzuschauen und sind auch danach gut beschäftigt. Gerade Lys liebt Fummelbretter und Aufgaben, wo sie nachdenken muss. Und ich habe auch zu tun: zugucken, belohnen und lachen, wenn sie mal wieder was Bescheuertes gemacht haben. Ganz ohne Instagram, Produktivität oder Stress im Nacken.
 
Was mir auch sehr geholfen hat, mir bewusst Zeit zu nehmen, ist folgender Tipp: Ich höre am Wochenende wahnsinnig gerne Podcasts, weil ich unter der Woche schon genug Zeit am Screen verbringe. Gerne gehe ich dann spazieren und setze mich an meine geliebte Oker. Das hilft unglaublich gut dabei, den Kopf frei zu bekommen. Der einzige Nachteil: die Katzen können nicht mit. Genauso gerne nehme ich mir daher diese Auszeit Zuhause mit einem Tee, mache den Podcast an und verbringe 45 Minuten mit nichts außer zuhören und Katzen streicheln. Manchmal glaube ich, dass die beiden das Intro der Podcasts erkennen und genau wissen: Dass es jetzt Zeit für uns!"