geschrieben von Leonie Becker

Homeoffice mit Hund – so geht’s!

 

Immer mehr Menschen arbeiten, zumindest teilweise, von zuhause aus. Wenn Herrchen und Frauchen ihre Vierbeiner nicht gerade als Bürohund mit auf die Arbeit nehmen konnten, erfreuen sich die Hunde nun über die Gesellschaft mit ihren Besitzern. Inklusive regelmäßiger Streicheleinheiten. Aber auch das flauschigste Heimbüro hat Schattenseiten. Welche Vor- und Nachteile das Homeoffice mit Hund mit sich bringt und wie Du Dein Büro hundegerecht einrichtest, zeigen wir Dir hier!

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Als Hundehalter von zuhause aus arbeiten zu können, bringt viele Vorteile mit sich. Du musst dich nicht um eine Betreuung für Deinen Hund kümmern und Du hast ein Auge auf seinen Vierbeiner. Und auch das Natürlich sollte Dein Hund generell nicht lange alleine bleiben und das Alleinsein sollte nicht zur Gewohnheit werden, aber das Homeoffice nimmt Dir den Druck, Deinen Vierbeiner so schnell wie möglich daran zu gewöhnen dass Du ihn zum Beispiel für kurze Besorgungen alleine lässt.

Du steckst in einem Kreativitäts-Tief? Deine Produktivität lässt zu wünschen übrig? Nimm Dir ein paar Minuten Zeit für eine Streichelpause. Denn über kurze Streicheleinheiten freut sich nicht nur Deine Fellnase – sie helfen beim Stressabbau und können Deine Produktivität steigern. Es gibt nämlich nichts besseres, als kurz Luft zu holen und an etwas komplett anderes zu denken. Zum Beispiel, wie niedlich der eigene Hund ist!

Den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen schlägt Dir auf den Rücken? Dein Hund hilft Dir gerne! Nimm Dir täglich Zeit für ausgiebige Spaziergänge mit Deinem Vierbeiner Das hilft nicht nur dem Hund, sondern ist gleichzeitig sehr gesund und stärkt die Abwehrkräfte. Und das Beste: Wenn Du morgens vor der Arbeit einen langen Spaziergang mit Deinem Hund macht, kannst Du ihn damit richtig auslasten. So schlummert er vielleicht sogar bis zur Mittagspause ruhig in seinem Bettchen, während Du in die Tasten haust.

Auch Die Mittagspause eignet sich dann super für einen kleinen Spaziergang. So können Dein Hund und Du ein bisschen frische Luft schnappen und Euch die Beine vertreten.

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So schön es auch wäre: Nur Vorteile hat der Hund im Homeoffice leider nicht. Dein Hund kann nämlich leicht zur Ablenkungsquelle Nummer eins werden. Die einfachste Aufgabe kann zur Herausforderung werden, wenn der Hund am Schreibtischstuhl bettelt oder während des Online-Meetings um Deine Aufmerksamkeit bellt. Hier hilft es, wenn Du Deinem Vierbeiner klar machst, dass es Streichel- und Spieleinheiten nur dann gibt, wenn Du es erlaubst. Zum Beispiel, indem Du Betteln und Bellen ignorierst, den Hund aber umso mehr lobst, wenn er ruhig darauf wartet, dass Du die nächste Pause einbaust.

Apropos Pausen: Für Deine Fellnasen sind regelmäßige Pausen genauso wichtig wie ein geregelter Tagesablauf. Nimm Dir, je nachdem, wie lange Dein Hund aushalten kann, genug Zeit in der Mittagspause für einen Spaziergang mit Deinem Hund, egal bei welchem Wetter – und warte nicht bis zur letzten Minute.

Wenn Du über lange Zeit zuhause bist, wird Dein Hund sich sehr schnell an die Situation gewöhnen. Wenn Dein Hund noch nicht gelernt hat, auch mal allein zu bleiben, wird er es so auch nicht lernen können. Und Hunde, die es bereits gelernt haben, gewöhnen sich viel zu schnell an den neuen Status quo. Hier heißt es: Lass die Bequemlichkeit nicht siegen und übe trotz Homeoffice auch mal ein paar Stunden Alleinbleiben mit Deinem Vierbeiner. Am besten klappt das übrigens, wenn der Hund ausgepowert und müde ist.

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Gefahrenquellen erkennen: Das Arbeitszimmer hundesicher machen
Sobald geklärt ist, dass Dein Vierbeiner ein Bürohund im eigenen Homeoffice wird, kommt der nächste Schritt: Das Arbeitszimmer hundesicher machen. Doch wie geht das? Die folgenden Dinge solltest Du bei der Einrichtung Deines Arbeitszimmers beachten.

Ob Laptop, Smartphone oder Drucker: Ohne Ladekabel geht im Arbeitszimmer meistens nichts! Doch während wir bei langen Kabeln nur hoffen, nicht im Kabelsalat zu enden, können Stromkabel für unsere Vierbeiner schnell zur Gefahr werden. Sie können darin hängen bleiben oder aus Langeweile an Kabelenden knabbern. Achte darauf, dass Kabel gut verstaut sind und Dein Hund nicht drankommt.

Kleine Gegenstände wie Radiergummis, Büroklammern oder Heftzwecken können schnell mal vom Schreibtisch fallen. Und genauso schnell können sie vom Vierbeiner verschluckt werden. Achte darauf, kleine Dinge möglichst außerhalb der Gefahrenzone Tischrand zu positionieren. Sollten sie doch mal runterfallen, am besten schnell wieder aufheben!

Viel Stress auf der Arbeit, da hilft nur Schokolade? Essensreste auf Schreibtisch oder im offen zugänglichen Mülleimer riechen für Hunde besonders interessant. Auch, wenn Dein Hund nicht an Essensreste geht, solange Du zuschaust, kann Schokolade ganz schnell verschlungen werden, wenn Du den Raum kurz verlässt. Besorge Dir am besten einen Mülleimer, den Du schließen kannst, und lass Essensreste nicht lange offen zugänglich herumliegen. Hier kannst Du mehr darüber erfahren, welche Nahrungsmittel für Deinen Hund gefährlich werden können.

Büropflanzen sehen nicht nur super schick aus. Nein, sie sorgen auch für ein besseres Raumklima. Trotzdem gibt es leider einige Pflanzen, die giftig für Deinen Vierbeiner sein können, wenn er diese annagt. Bevor Du Dich für eine Zimmerpflanze entscheidest, recherchier, ob sie ungiftig für Deinen Hund ist.

 

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Das Arbeitszimmer ist eingerichtet? Na wunderbar! Dann steht dem Arbeitsalltag mit Deinem Hund nichts mehr im Weg. Wir haben für Dich zusammengestellt, wie Dein Arbeitsalltag mit Hund beispielsweise aussehen kann:
Starte den Tag mit einem langen, ausgiebigen Spaziergang. So könnt Ihr beide frische Luft tanken und Dein Hund kann sich austoben. Wieder zurück zu Hause geht es dann für Dich an den Schreibtisch und für Deinen Vierbeiner an seinen gemütlichen Schlafplatz im Arbeitszimmer. Dieser soll Deinem Hund in Ruhephasen einen entspannten Rückzugsort bieten. Stell unbedingt auch einen Wassernapf bereit.

Du brauchst ein bisschen Abwechslung vom ständigen Starren auf den Bildschirm? Gönn Dir und Deinem Hund eine kurze Kuschelpause. Achtet hierbei darauf, dass Du die Pause machst, wenn Du möchtest – und nicht, wenn Dein Hund um Aufmerksamkeit bettelt.

Ein Spaziergang in der Mittagspause eignet sich perfekt, um sich die Beine zu vertreten und neue Energie zu tanken. Dein Hund wird Dir die Pipipause auch danken.

Unser Tipp

Ein kurzes Schnüffelspiel oder freies Rennen hilft Deinem Hund sich auszupowern – und friedlich zu schlummern, während Du Dich nach der Pause wieder der Arbeit widmest.

Am Nachmittag sind viele Hunde besonders aktiv. Wenn Du verhindern willst, dass Deine Fellnase um Deine Aufmerksamkeit bettelt oder sogar Deinen Call durch Jaulen stört, bieten sich Aktivitäten an, die Deinen Hund beschäftigen und geistig auslasten, während Du weiterarbeitest. Dein Vierbeiner freut sich hier besonders über Intelligenzspielzeug, mit Leckerlis gefüllte Kongs oder Schnüffelspiele. Versteck zum Beispiel ein paar Brocken Deines Lieblingstrockenfutters, zum Beispiel Veggiedog, in einer Schnüffelmatte und lasst Deinen Hund suchen . Mehr Tipps verraten wir übrigens hier.


Pünktlich zum Feierabend kannst du Dir dann – vor oder nach der abendlichen Gassirunde – viel Zeit für eine ausgiebige Streicheleinheit nehmen. Die hast Du Dir auch redlich verdient!

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Du fühlst Dich nun perfekt auf das Homeoffice mit Hund vorbereitet, aber Dein Hund ist die erste Zeit unruhig und bellt? Pünktlich zum Nachmittagstief fängt Dein Hund an, nach Deiner Aufmerksamkeit zu betteln? Gib Deinem Hund Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Schließlich hat der Fellnase niemand gesagt, warum Frauchen und Herrchen auf einmal die ganze Zeit zuhause sind, sie aber nicht beachten. Mit viel Geduld und klaren Linien gewöhnt sich Dein Hund sicher an die neue Situation im Homeoffice – und freut sich umso mehr auf Streichelpausen!