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geschrieben von Nina Rimbach

Getreidefreies Hundefutter: Das Richtige für Deinen Hund?

Wenn Du an Nahrungsmittel für eine artgerechte Ernährung Deines Hundes denkst, fällt Dir Getreide wahrscheinlich nicht als Erstes ein, obwohl er eigentlich ein Allesfresser ist. Allerdings enthalten zahlreiche Futtermittel sogar einen ziemlich hohen Anteil an verschiedenen Getreidesorten wie beispielsweise Gerste. Ist dies denn gesund für Hunde oder ist getreidefreies Hundefutter besser? Wir geben Dir Antworten auf Deine Fragen.

Die meisten Futtersorten für Hunde enthalten neben ihrem Fleischanteil auch Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und andere Getreidearten. Sie kommen darin entweder als Mehl oder Getreideflocken vor, weil diese leichter verdaulich als komplette Körner sind. Allerdings bestehen die Getreidemehle in der Regel aus dem Inneren der Getreidekörner, weshalb die nährstoffreichen Hüllen im Futter fehlen. Hochwertige Produkte bestehen aus Quetschgetreide, das kurzzeitig erhitzt und unter Wasserdampf gesetzt wird, um die Stärke aufzuschließen. Dieser Vorgang ermöglicht, dass wichtige Nährstoffe erhalten bleiben und das Getreide einfach zu verdauen ist.

Ist ein Hundefutter getreidefrei, wird auf Getreidesorten verzichtet und stattdessen auf alternative Kohlenhydratquellen zurückgegriffen.

Zum Beispiel: 

  • Kartoffeln
  • Süßkartoffeln
  • Erbsen
  • Amaranth 
  • Tapioka

Diese dienen wie das Getreide als wichtige Energielieferanten. Dein Hund braucht sie, um mit Dir zu spielen, seinen Freunden hinterher zu jagen oder seine Aufgaben zu erfüllen. Darüber hinaus versorgen sie Deinen Hund mit Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren wichtigen Nährstoffen.

Viele Hundehalter entscheiden sich für getreidefreies Hundefutter, weil sie es für eine artgerechtere Ernährungsweise halten. Ist dies denn richtig?

Pro:

  • Hunde stammen vom Wolf ab, der bekanntlich ein Fleischfresser ist. Sie fressen daher ebenfalls gerne Fleisch. 

Contra:

  • Hunde wurden durch den Menschen domestiziert, wodurch sich auch ihre Nahrungsquellen verändert haben
  • Sie können durchaus pflanzliches Eiweiß verwerten und stärkehaltiges Futter verdauen. 
  • Wissenschaftliche Studien schwedischer Forscher haben belegt, dass Hunde über die Jahrtausende hinweg eine evolutionäre Entwicklung durchlaufen haben. Diese hat dazu geführt, dass sie über die genetische Veranlagung verfügen, die in Kohlenhydraten enthaltene Stärke zu verdauen
  • Wenn Du Deinen Hund gut kennst, weißt Du sicherlich, dass er ein Allesfresser (Omnivore) ist und mit Vorliebe auch Bananen, Erdbeeren und andere Früchte sowie Karotten, Gurken und anderes Gemüse nascht. Mitunter musst Du ihn sogar bremsen, weil er ansonsten am liebsten alles fressen würde, was sich auf Deinem Teller befindet. Und das ist definitiv nicht gesund, weil einige Lebensmittel schädlich für Hunde sind, zum Beispiel Trauben, Tomaten und Schokolade. Getreide gehört selbstverständlich nicht dazu.
  • Pflanzliche Nahrungsmittel frisst er aber nicht nur gerne, er kann viele davon gut verdauen und sie sind gesund für ihn.
  • Außerdem ernährt sich selbst der Wolf nicht nur von Fleisch. Um in der Wildnis überleben zu können, muss er sein komplettes Beutetier fressen. In dessen Magen- und Darminhalt befinden sich in der Regel hauptsächlich pflanzliche Bestandteile, sodass der Wolf indirekt ebenfalls Pflanzen mit seiner Nahrung aufnimmt.
Hund-Tisch

Oftmals wird getreidefreies Hundefutter unbewusst mit einem hohen Fleischanteil und aufgrund dessen mit einer artgerechten Ernährung verbunden. Allerdings bedeutet „getreidefrei“ in erster Linie, dass sich kein Getreide in der Zusammensetzung befindet. Dieses ist üblicherweise durch Alternativen wie Kartoffeln oder Erbsen ersetzt.
Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass eine rein fleischhaltige Kost für Deinen Hund nicht wirklich empfehlenswert ist, weil es dann zu Mangelerscheinungen kommen kann. Pflanzliche Inhaltsstoffe liefern Vitamine, Mineralien und weitere Nährstoffe, die im Fleisch nicht enthalten sind. Bei getreidefreiem Hundefutter handelt es sich daher im besten Fall um eine ausgewogene Mischung von Zutaten, damit Dein vierbeiniger Freund optimal versorgt ist. Entscheidend ist außerdem, dass Du ein Qualitätsfutter fütterst. Dieses verfügt über hochwertige Inhaltsstoffe, die für eine artgerechte und nährstoffoptimale Ernährung Deines Hundes sorgen.

Anhand der vorangegangenen Erläuterungen kannst Du leicht schlussfolgern, dass Du im Allgemeinen Deinem Hund nicht schadest, wenn Du ihn mit getreidehaltigen Futtermitteln ernährst. Allerdings kann es zu einer Notwendigkeit werden, ihm getreidefreies Hundefutter zu füttern. Dies ist dann der Fall, wenn bei Deinem Hund Allergien auftreten oder er das Futter mit Getreide nicht verträgt.


Wie erkennst Du das? In den meisten Fällen reagieren die Tiere mit Hautreaktionen wie Juckreiz und Haarausfall. Genauso kann es aber auch sein, dass sich ihre Ohren entzünden, sie Durchfall bekommen oder sehr große Mengen an Kot absetzen. Letzteres ist immer ein Zeichen dafür, dass das Futter eine geringe Verdaulichkeit besitzt. In jedem Fall ist es ratsam, dass Du bei solchen Symptomen einen Tierarzt aufsuchst und abklären lässt, ob diese tatsächlich durch die Ernährung ausgelöst worden sind. Der Experte kann außerdem dabei helfen, die allergenen Inhaltsstoffe zu ermitteln und Dir Tipps für eine alternative Fütterung geben.


Bei einer Futtermittelallergie werden die Symptome durch ein bestimmtes Getreideeiweiß beispielsweise aus Weizen oder Mais ausgelöst. Am häufigsten kommen im Übrigen Weizenallergien und –Unverträglichkeiten vor. Des Weiteren kann in seltenen Fällen auch eine Zöliakie oder eine andere Unverträglichkeit auftreten. Diese kann eine dauerhafte Entzündung der Dünndarmschleimhaut hervorrufen und infolgedessen Durchfall und Gewichtsverlust verursachen. Solche Unverträglichkeiten treten bei Hunden jedoch selten auf.


Des Weiteren können neben Getreide noch weitere Futtermittelbestandteile Reaktionen auslösen. Dazu gehören Soja sowie tierische Proteine aus Rind, Schwein, Geflügel oder Fisch. Solche Allergien oder Unverträglichkeiten kannst Du über eine Ausschlussdiät oder durch den Tierarzt feststellen lassen. In der Regel löst hypoallergenes Hundefutter das Problem, weil es bestimmte Inhaltsstoffe nicht enthält, die dafür bekannt sind, Auslöser für Allergien oder Unverträglichkeiten zu sein. Selbstverständlich enthält es auch kein Getreide.


Das Trockenfutter von Green Petfood besteht aus alternativen Kohlenhydrat- und Eiweißquellen, die selten verwendet werden, und ist zudem frei von Soja und allen künstlichen Zusatzstoffen. Die Gefahr, dass Dein Hund dieses hochwertige, getreidefreie Hundefutter nicht verträgt oder darauf allergisch reagiert, ist daher sehr gering. Allerdings kann nicht generell ausgeschlossen werden, dass ein Inhaltsstoff bei dem einen oder anderen Tier Reaktionen hervorruft.

Green Petfood bietet verschiedene Hundefutter an die getreide- und glutenfrei sind. Hypoallerge Rezepturen auf Basis von Insektenprotein sowie spezielle vegetarische Futter. Du fragst Dich jetzt sicherlich, warum Du ein Hundefutter füttern solltest, das überhaupt keinen Fleischanteil besitzt. Dieses eignet sich dann, wenn Dein Hund besonders ernährungssensibel ist und auf selten verwendete tierische Proteine ebenfalls reagiert. Es ist ideal auf eine fleischfreie Ernährung abgestimmt und mit allen wichtigen Nährstoffen versehen. Auf diese Weise kannst Du Deinen empfindlichen Vierbeiner optimal und gesund ernähren. Solange er dieses besondere Hundefutter verträgt und sich bester Gesundheit erfreut, kannst Du es sein Leben lang füttern. Wünschst Du Dir eine Beratung hinsichtlich der Ernährung Deines Hundes, können Dir die Experten von Green Petfood oder ein Tierarzt weiterhelfen.


Möchtest Du aus Überzeugung ein vegetarisches Hundefutter füttern, kannst Du das genauso bedenkenlos tun. Durch die clevere Zusammenstellung unterschiedlicher pflanzlicher Proteine kann Dein Hund seinen Bedarf an lebenswichtigen Nährstoffen auf ideale Weise decken.

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