Balkon katzensicher machen – Infos & Tipps auch für Garten und Terrasse
Katzenratgeber Lifestyle
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Deine Katze droht, aus allen Wolken zu fallen? Dann solltest Du Deinen Balkon schnell katzensicher machen. Nicht jede Katze kann zum Freigänger werden. Manchmal macht es der Wohnort in der Innenstadt an einer viel befahrenen Straße unmöglich, ein anderes Mal die Gesundheit Deines vierbeinigen Mitbewohners. Und manchmal möchte er schlichtweg nicht nach draußen und fühlt sich drinnen viel wohler. Doch das bedeutet nicht, dass Du Deiner Katze das wunderbare Erlebnis von frischer Luft, spannenden Gerüchen und Geräuschen vorenthalten musst: Ein katzensicherer Balkon bietet Dir die Möglichkeit, Deinem Stubentiger die Welt zu Tatzen zu legen – und das ganz ohne Freigang.
Doch Vorsicht: Auch wenn es heißt, die Katze habe 7 Leben, kann selbst eine Samtpfote sich schwer verletzen – z. B. bei einem Sturz vom Balkon oder wenn sie ungeschickt im gekippten Fenster hängenbleibt. Deswegen hat hier die Sicherheit Deines Vierbeiners höchste Priorität. Wie Du diese gewährleisten kannst? Wir haben für Dich zusammengefasst, wie Du nicht nur supereasy Deinen Balkon katzensicher machen kannst, sondern sogar zum regelrechten Katzenparadies.
Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Damit es nicht wirklich zu einem Sturz vom Balkon kommt, solltest Du diesen unbedingt katzensicher machen. Aber was ist zu tun, bevor Du den Außenbereich Deiner Wohnung entsprechend der Bedürfnisse Deiner Katze gestaltest? Überprüfe die Voraussetzungen Deines Zuhauses und stelle Dir folgende Fragen:

Ein Katzennetz ist – wie der Name bereits verrät – ein großes Netz, das Du vor Deinen Balkon spannen kannst. Es gibt Katzennetze in den verschiedensten Ausführungen:
1. Standard-Katzennetz
2. Transparentes Katzennetz
3. Stahlverstärktes Katzennetz
4. UV-beständiges Netz
5. Maßgefertigte Netze & Komplettsysteme
6. Bissfeste Netze
Das Netz bringt man so an, dass es den gesamten Balkon umschließt und so als Absturzsicherung funktioniert. Befestigt wird es in den meisten Fällen mit Haken und Spanngurten oder Kabelbindern. Das Befestigungsmaterial ist normalerweise im Lieferumfang enthalten. Das Praktische an den gängigen Katzennetzen: Du kannst mit ihrer Hilfe Deinen Balkon katzensicher machen, ohne Bohren zu müssen. Das ist ein großer Vorteil, wenn Du in einer Mietswohnung lebst.
Ein Katzennetz lässt sich natürlich auch aus anderen Materialien herstellen und muss nicht fertig gekauft werden. So kannst Du beispielsweise auch ein Obstbaumnetz, ein Pflanzendrahtgitter oder Rankgitter verwenden, das Du mithilfe von Kabelbindern befestigst. Auch hier ist die Maschendichte wichtig und sollte nicht zu groß ausfallen. Zusätzlich solltest Du auf die richtige Netzstärke achten: Manche Katzen nagen gerne oder klettern am Netz hinauf – das sollte Dein selbst gestaltetes Katzennetz natürlich aushalten können, ohne zu reißen. Auch das Wetter kann dem Netz stark zusetzen. Um dauerhaft Deinen Balkon katzensicher zu machen, ist ein witterungs- und UV-lichtbeständiges Material empfehlenswert.
Möchtest Du den Balkon katzensicher machen ohne ein Netz? Dann können Plexiglasplatten eine Option für Dich sein. Plexiglas hat den Vorteil, dass es optisch dezent ist und gleichzeitig als Wind- und Sichtschutz dient. Auch Balkonverglasungen oder maßgefertigte Metallgitter kommen infrage, sind jedoch teurer.
Um Deinen Balkon katzensicher zu machen, ist Plexiglas nicht die günstigste Variante. Dafür ist sie insbesondere für neugierige Samtpfoten sehr gut geeignet. Plexiglasplatten für den katzensicheren Balkon kann man sich vom Profi in mehrere Stücke zuschneiden lassen und schließlich in Abständen am Balkon montieren.
Wichtig ist, dass die Abstände zwischen den Platten keinen Durchgang ermöglichen. Zudem solltest Du nicht die Sprunghöhe Deines Stubentigers unterschätzen und lieber ein paar Zentimeter in der Höhe draufrechnen. Mit einer gemütlichen Liegemöglichkeit direkt am Geländer bietest Du Deiner Katze wiederum einen wunderbaren – und sicheren – Ausguck.
Viele Balkone haben ein Gittergeländer aus Metall mit großen Abständen zwischen den einzelnen Gittern. Auch hier kann Deine Samtpfote sich unglücklich verletzen – wenn sie etwa hindurchschlüpft und stürzt oder aber, wenn sie steckenbleibt. Hierfür gibt es eine ganz einfache und gutaussehende Lösung, die Deinen Balkon katzensicher macht und ihm außerdem ein wenig Urlaubsflair verleiht: Eine Bambusmatte als Barriere lässt sich ganz einfach in das Geländer einflechten. Sie bietet einen Sichtschutz und verhindert, dass Deine Katze sich hindurchzwängt.
Wenn Du darüber nachdenkst, Deinen Balkon katzensicher zu machen, solltest Du auch an Balkontüren und Fenster denken. Vor allem im Sommer lassen wir die Fenster gerne mal gekippt. Ist Deine Katze zu Hause allein, lauert auch hier eine Gefahr. Sie könnte sich durch den offenstehenden Spalt zwängen und steckenbleiben, sich erwürgen, verletzen oder sogar herunterstürzen.
Das kannst Du ganz einfach verhindern. Mithilfe eines Katzennetzes wie für den Balkon kannst Du auch Fenster katzensicher machen. Dadurch kannst Du diese auch ganz öffnen und Deine Samtpfote kann dort die frische Luft und die Aussicht sicher genießen.
Eine Alternative für katzensichere Fenster sind Kippschutzgitter und Kippregler. Diese kannst Du einfach im Fensterrahmen befestigen und Deinen Stubentiger vor einem Unfall schützen.
Erst maunzt die Katze, weil sie unbedingt raus will. Dann sitzt sie wieder jammernd vor der verschlossenen Tür und möchte rein. Wer kennt es? Es scheint fast, als würde es ihr Spaß bereiten! Weißt Du, wie Du vermeidest, andauernd der Türöffner für Deine Katze zu sein? Indem Du eine Katzenklappe an Deiner Balkontür oder im Fenster anbringen lässt. Das ist auch bei Glastüren möglich – ein Glaser kann Dir hier problemlos helfen.
Auch hier gilt: Handelt es sich nicht um Deine eigene Wohnung, musst Du zuvor mit dem Vermieter sprechen. Voraussetzung ist zudem, dass Du im Erdgeschoss wohnst oder aber an der Außenwand eine sichere Katzentreppe anbauen kannst und darfst.

Eine Katzenklappe ist praktisch, birgt aber ein paar Sicherheitsfragen. Sie sollte stabil, wetterfest und möglichst mit einer Verriegelungsfunktion ausgestattet sein. Elektronische Modelle mit Mikrochip-Erkennung verhindern, dass fremde Katzen ins Zuhause gelangen. Bei Mietwohnungen muss vorher die Zustimmung des Vermieters eingeholt werden, da meist ein Loch in Tür oder Wand nötig ist.
Möchtest Du eine Katzenklappe für die Balkontür? Dann solltest Du zuvor Deinen Balkon katzensicher machen. Denn durch die Klappe kann Dein Stubentiger hinaus, wann er möchte. Daher sollte das Draußen für ihn auch ohne Deine Aufsicht sicher sein.
Wer zur Miete wohnt, kennt die Thematik: Bevor man etwas dauerhaft verändert, muss man den Vermieter um Erlaubnis fragen. Auf was das alles zutrifft, regelt im Normalfall der Mietvertrag. Und auch, wenn dazu nichts Konkretes drinnen steht, sollte man nachfragen, bevor man den Balkon katzensicher macht.
Dein Vermieter kann das Anbringen eines Katzenschutzes auf dem Balkon – zum Beispiel durch Netze oder Plexiglasscheiben – untersagen, wenn dadurch die Bausubstanz oder Optik des Gebäudes beeinträchtigt wird. Insbesondere bei Mietshäusern mit einheitlicher Fassadengestaltung oder in Wohnanlagen mit strengen Vorgaben kann ein Katzennetz als optisch störend angesehen werden. Auch Gefahren durch unsachgemäße Befestigung spielen eine Rolle: Wird in die Fassade, Fensterrahmen oder Balkongeländer gebohrt, könnte dies als bauliche Veränderung gelten. Diese muss der Vermieter nicht ohne Weiteres dulden. Zudem kann er ein Verbot aussprechen, wenn Sicherheitsrisiken entstehen, etwa durch lockere Befestigungen, die herabfallen und Passanten gefährden könnten.
Sind bauliche Veränderungen nicht erlaubt, kannst Du den Balkon katzensicher machen, ohne zu bohren. Sprich am besten darüber mit Deinem Vermieter. Eventuell hat er sogar Tipps für Dich, weil bereits andere Mieter den Balkon katzensicher gemacht haben.
Ein katzensicherer Balkon kann gleichzeitig ein kleines Paradies für Stubentiger sein. Katzen lieben erhöhte Plätze: Regale, Kratzbäume oder Hängematten, die sicher befestigt sind, laden zum Beobachten ein. Frisches Wasser, Katzengras, robuste Liegemöglichkeiten und schattige Plätze machen den Balkon zu einer Wohlfühloase. Dabei gilt: alles sicher fixieren, damit beim Spielen nichts umkippt.
Hast Du Deinen Balkon katzensicher gemacht? Hier sind einige Gestaltungsideen für ein Outdoor-Katzenparadies:

Das Gezwitscher der Vögel im nahe gelegenen Baum, Stimmen von der Straße her oder das Bellen eines Hundes – all das sind spannende Geräusche, denen Deine Katze aufmerksam lauscht. Auf dem Balkon kann sie ungestört und sicher in der wärmenden Sonne liegen, sich ihre Umgebung anschauen und genießen. Abwechslung ist dabei garantiert! Dazu tragen auch die vielen Gerüche bei, die der Wind an ihr Näschen trägt – und die es ausschließlich unter freiem Himmel und auf dem Balkon zu erschnüffeln gibt. Also: Nichts wie raus auf den Balkon! Wir wünschen Deinem Balkontiger schon mal viel Spaß beim Erkunden seines sicheren Territoriums – und Dir viel Spaß beim Einrichten!
Mit dem Balkon allein ist es – je nach Wohnsituation – nicht immer getan.
Du solltest auch Deinen Garten und/oder Deine Terrasse katzensicher machen. Das ist wichtig, wenn Deine Samtpfote sich dort aufhalten darf.
Die eigenen vier Wände katzensicher zu gestalten, ist die Basis für ein langes gemeinsames Zusammenleben mit Deiner Katze. Wenn Du zusätzlich einen Garten oder eine Terrasse hast, den oder die Du mit Deinem Stubentiger teilen möchtest, solltest Du auch diese katzensicher einrichten. Hierbei gilt: Giftige Pflanzen, Substanzen, Lebensmittel oder gefährliche Geräte haben im katzensicheren Garten nichts verloren.
Wer möchte, dass sich seine Katze nur in einem abgesteckten Bereich des Gartens bewegt und nicht streunen geht, ist mit einem katzensicheren Zaun und einem Überkletterschutz gut beraten. Der Zaun sollte mindestens so hoch sein, dass Deine Katze ihn nicht erklimmen kann. Außerdem dürfen keine Schlupflöcher gelassen werden. Auch für Terrassen eignet sich ein solcher Katzenzaun bzw. ein Katzenschutznetz. Dieses ist mit oder ohne Dach erhältlich. Das Dachnetz solltest Du nur weglassen, wenn Deine Katze unter Aufsicht draußen ist. Alternativ kannst Du auf Deiner Terrasse eine Pergola mit Katzenschutz einbauen lassen. Da diese Konstruktion sehr stabil ist, bietet die Pergola (oder auch Pavillon) mit Dach Deiner Katze einen optimalen Schutz.
Deine Katze ist ein reiner Stubentiger? Dann solltest Du auf jeden Fall Deine Wohnung katzensicher machen. Knochenbrüche, Vergiftungen oder Strangulationen sollten nur Teil eines abendlichen Horrorfilms, nicht jedoch Deines Katzenalltags sein. Gerade für junge Katzen ist die ganze Welt zunächst einmal spannend. Die gesamte Wohnung wird erkundet, fremde Gerüche geschnuppert und alles, was offen rumsteht, gekostet. Das kann leider schnell gefährlich werden.

Ein ungesicherter Balkon birgt für Katzen erhebliche Risiken. Ein Sturz kann zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen. Zudem können Katzen durch ungewohnte Geräusche erschrecken oder ihrem Jagdtrieb folgen und dabei abstürzen. Ein katzensicherer Balkon ermöglicht es Deiner Katze, die frische Luft und die Außenwelt gefahrlos zu genießen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Deinen Balkon zu sichern:
Achte darauf, dass das Netz straff gespannt und sicher befestigt ist, damit es sich nicht ablöst, falls Deine Katze darauf herumklettert. Lasse keine Lücken offen, durch die sie schlüpfen könnte. In Mietwohnungen solltest Du vor der Montage die Zustimmung Deines Vermieters einholen. Ansonsten kann es Ärger geben, wenn Du auf diese Weise den Balkon katzensicher machen willst.
Die Kosten variieren stark: Ein einfaches Katzennetz gibt es ab etwa 20–50 Euro, je nach Größe und Material. Plexiglasplatten sind deutlich teurer und können – je nach Balkon – mehrere hundert Euro kosten. Maßanfertigungen wie Balkonverglasungen oder spezielle Katzenschutzzäune für den Garten liegen preislich noch höher. Hier lohnt es sich, das Budget mit dem gewünschten Sicherheits- und Komfortlevel abzugleichen.
In Mietwohnungen gilt: bauliche Veränderungen sind meist nicht erlaubt. Ein Katzennetz kann oft so befestigt werden, dass es spurlos wieder entfernt werden kann (z. B. mit Teleskopstangen oder Klemmhalterungen). Möchtest Du den Balkon katzensicher machen, indem Du Plexiglas oder fest verschraubte Elemente verwendest? Dann solltest Du das nur nach Rücksprache mit dem Vermieter tun. Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Vermieter frühzeitig einzubeziehen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Beispiele für ungiftige Pflanzen, die Du für einen katzensicheren Balkon nutzen kannst:
Vermeide giftige Pflanzen wie Lilien, Narzissen oder Oleander, da sie für Katzen gefährlich sein können.
Gekippte Fenster stellen eine Gefahr dar, da Katzen versuchen könnten, hindurch zu klettern und stecken bleiben könnten. Verwende spezielle Kippfenstersicherungen oder Gitter, um diese Gefahr zu minimieren. Lass Deine Samtpfote nie unbeaufsichtigt in Räumen mit gekippten Fenstern.
Ja, eine Katzenklappe ermöglicht Deiner Katze den selbstständigen Zugang zum Balkon. Bei Glastüren ist der Einbau durch einen Glaser möglich. In Mietwohnungen solltest Du jedoch vorher die Erlaubnis Deines Vermieters einholen. Bevor Deine Katze selbstständig hinaus kann, solltest Du unbedingt den Balkon katzensicher machen.
Schaffe erhöhte Liegeplätze, Schattenbereiche und Kratzmöglichkeiten. Achte darauf, dass keine giftigen Pflanzen vorhanden sind und verzichte auf gefährliche Substanzen wie Pestizide. So wird der Balkon zu einem sicheren und angenehmen Ort für Deine Katze.
Verwende einen katzensicheren Zaun mit Überkletterschutz, um Deine Katze im Garten zu halten. Achte darauf, dass keine giftigen Pflanzen oder gefährlichen Substanzen vorhanden sind. Für Terrassen eignen sich Katzennetze oder Pergolen mit Katzenschutz.