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geschrieben von Yvonne Langer

Rezept für vegane Hundekekse

Auch wenn Du ein Alleinfuttermittel fütterst und somit den Nährstoffbedarf Deines Vierbeiners deckst, möchtest Du ihn vielleicht dennoch ab und zu verwöhnen. Du ernährst Deine Fellnase sowieso schon vegetarisch oder vegan und möchtest als Leckerli die perfekte Ergänzung? Oder steht bei Euch noch tierisches Protein auf dem Speiseplan, Du findest es aber super, ab und zu einen Veggie-Tag einzulegen? Dann bist Du hier genau richtig. Wie Du ganz leicht und mit wenigen Zutaten super leckere, vegane Hundekekse backen kannst, erfährst Du hier. Unhaltbare Vierbeiner garantiert!

So einfach und lecker!

Unsere veganen Hundekekse bestehen aus nur wenigen und zudem einfachen Zutaten - Du bekommst sie wirklich in jedem Supermarkt. Außerdem sind die Mengen in Löffeln angegeben, sodass Du nicht einmal mehr Deine Waage aus dem Schrank kramen musst.

Für die Kekse benötigst Du folgende Zutaten:
  • 2 Bananen
  • 16 Esslöffel Haferflocken
  • 4 Esslöffel Erdnussmuß (ungesüßt)
  • Dinkelmehl
All die verwendeten Zutaten bringen einiges an wertvolle Vitaminen und Mineralstoffe mit sich, sind aber auch energiereich. Manch ein sensibler Vierbeiner reagiert aber auch sensibel auf die ein oder andere Zutat beziehungsweise verträgt sich nicht in allzu großen Maßen. Deshalb prüfe zunächst, ob Dein Vierbeiner diese Leckerlis gute bekommen würden und halte die Fütterungsmenge bei maximal 1-2 veganen Hundekekse pro Tag.
 
Bananen liefern Deinem Vierbeinern Magnesium, Kalium und Vitamin C sowie weitere Mineralstoffe und Vitamine. Sie sind aber auch ein sehr energie- und zuckerreiches Obst und können in größere Mengen Verdauungsprobleme hervorrufen.
 
Ungekocht sollte man nur sparsam mit Haferflocken umgehen, denn sie führen gerne zu Verdauungsproblem. In unseren veganen Hundekeksen werden sie aber gut verdaulich. Sie enthalten wertvolle ungesättigte Fettstoffe, Ballaststoffe, Schleimstoffe, Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin E, Zink, Eisen, Kalzium, Phosphor, Magenesium und rreich an Omega-Fettsäuren.
 
Wir kennen keinen Vierbeiner, der nicht auf Erdnussmuß steht! Da es sowieso schon sehr viel Energie hat, nimm auf jeden Fall die ungesüßte Variante. So wie beim Menschen gibt es auch bei Hunden vermehrt Erdnussallergiein, auch aufgrund des hohen Histamingehaltes. Wenn Du Dir da unsicher bist, kannst Du diese Zutat auch weglassen.
 
Wir nehmen Dinkelmehl statt normalen Weizenmehl, da das Allergierisiko hier geringer ist. Zudem ist es gut bekömmlich und hat einen hohen Gehalt an Mineralien und Vitaminen.
Als erstes nimmst Du Dir die Bananen vor. Nachdem Du sie geschält hast, zerdrückst Du diese zu einem groben Brei. Am besten kannst Du dies mit einer Gabel erledigen, denn unter einem Löffel flutscht die gelbe Frucht gerne einmal weg. Obendrauf kommt die angegebene Menge Erdnussmus und die Haferflocken.
 
Nun heißt es gut kneten! Dafür brauchst Du keinen Handmixer oder gar eine Küchenmaschine, sondern einfach nur Deine beiden Hände. Dank Bananenbrei und Erdnussmus ist das eine matschige Angelegenheit, aber so kannst Du zumindest sagen, dass Du die Kekse von Hand gemacht hast.
 
An diesem Punkt wirst Du merken, dass das ohne eine weitere Zutat nichts mit dem Formen von Hundekeksen wird. Daher gibst Du noch ein wenig Dinkelmehl dazu, bis die Masse Dich an den letzten Plätzchenteig erinnert. Nun die Mischung etwa 20 Minuten ruhen lassen. So lässt der Teig sich später leichter ausrollen und sollte nicht mehr am Finger kleben.
Hundekekse ausstechen

Ausstechen & backen

Nach der Ruhezeit den Teig mit einem Nudelholz ausrollen. Sollte er noch ein wenig daran kleben bleiben, kannst Du es mit Dinkelmehl bestäuben, ebenso den bereits ausgerollten Teig – dann sollte es einfacher von der Hand gehen. Und dann geht es auch schon ans Ausstechen! Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Wir haben dem Thema angepasst die Form eines Hundeknochen gewählt. Die Plätzchen legst Du auf ein Blech und schiebst das Ganze bei etwa 150° - 160° für 30-35 Minuten auf der mittleren Schiene in den Backofen.

Nicht nur Dein Hund, sondern auch Du solltest einen wachen Blick auf die backenden Hundekekse haben: Sobald die Plätzchen richtig goldbraun sind, können sie raus. Es kann sein, dass sie noch ein wenig weich sind, aber das gibt sich, wenn Deine selbstgemachten Leckerlis in Ruhe abgekühlt sind. Sie sollten allerdings auch nicht zu weich sein, denn die Feuchtigkeit begünstigt bei der Lagerung Schimmel. In diesem Fall am besten noch einmal kurz in den Ofen schieben.

Hundekekse im Einmachglas

Aufbewahren...oder gleich eins verfüttern!

Die Kekse kannst Du in Blechdosen oder Einmachgläsern aufbewahren. Letztere sind meistens luftdicht. Für diese Art der Lagerung sollten die Hundebelohnung gut durchgebacken sein, da sich sonst Schimmel bildet. Da Deine Fellnasen während des Backens wahrscheinlich eh nicht von Deiner Seite gewichen hast und er spätestens jetzt den Hundeblick aufgesetzt kannst, kannst Du das erste Plätzchen verfüttern.


Auch wenn Dein Hund Dich immer süß anschaut: Gib ihm nicht allzu viele Leckerlis. Zum einen sollen diese natürlich weiterhin von ihm als eine Belohnung angesehen werden. Zum anderen können große Gaben von einzelnen Zutaten bei sensiblen Vierbeinern das Verdauungssystem auf Trab halten. Mit einem Richtwert von maximal 1-2 Leckerlis pro Tag solltest Du auf der sicheren Seite sein. 

Die Latte des Akzeptanztestes lag hoch, denn mit Naila, Milo, Ronja, Sunny und Yanda hatten wir ein paar außerordentlich lecksche Exemplare in unserer freiwilligen Testgruppe. Wie Du aber sehen kannst, haben es alle Vierbeiner den Besitzern förmlich aus der Hand gerissen.

Und wann darf sich Deine Fellnase über diese veganen Hundekekse freuen?