geschrieben von Nina Rimbach

Das Interview mit Marina Huber!

Marina Huber und ihre Vierbeiner sind schon seit schon seit 2006 im Agility-Sport aktiv. Treuer Begleiter: Unser VeggieDog Grainfree. Unsere Kollegin Yvonne hat eines der Turniere des bayrischen Gespanns besucht und - neben vielen Schmuseeinheiten mit Border Collie-Hündin Alice - Marina über ihre Leidenschaft ausfragen können.

Erzähl uns doch ein wenig über Dich und Dein vierbeiniges Team :)
Also wir, das sind ich (Marina, Lehrerin, 30 Jahre), Jonah (Kromfohrländer-Mix, 12 Jahre), Alice (Border Collie-Mix, 8 Jahre) und Fay (Border Collie-Mix, 1,5 Jahre).

Warum macht Ihr Hundesport und warum ausgerechnet Agility?
Ich wollte eigentlich schon immer Agility machen, weil ich das total interessant finde. Bevor wir einen eigenen Hund hatten, musste der Schäfermischling meines Onkels herhalten und über Hürden springen. 2006 fing ich dann mit dem mittlerweile 14-jährigen Terrier meiner Eltern an und so war gar nicht die Frage, welchen Sport wir machen, als ein Hund dann bei mir einzog. Ich finde es jetzt toll, wie man als Team zusammenwächst, der Hund viel mehr auf einen achtet und alles. Vor allem wenn man gemeinsame Erfolge feiert, schweißt das zusammen.

Mittlerweile gibt es ja so viele verschiedene Hundesportarten. Habt Ihr noch einmal links und rechts etwas anderes probiert?
Neben Agility haben wir mal eine Zeit lang Flyball gemacht, das war uns dann aber doch etwas zu eintönig. Wenn Agility im Winter aufgrund des Wetters nicht immer möglich ist, gibt es zum Ausgleich auch etwas Hoopers, aber für alles auf einmal fehlt leider die Zeit. Sonst sind wir viel draußen unterwegs, gehen sehr gerne in den Alpen Wandern, Radfahren und im Sommer schwimmen.

Das Leben als Leistungssportler ist sicherlich fordernd, seid Ihr viel unterwegs?
Im Sommer sind wir fast jedes Wochenende auf einem Turnier. Im Winter ist es ein kleines bisschen ruhiger. Dazu kommt dann noch ein- bis zweimal die Woche Training. Ich schaue aber immer, dass wir im Winter mindestens 4 Wochen komplett Pause machen, damit sich die Hunde regenerieren können.

Marina-&-Alice_klein

Musste Dein Team schon einmal mit Verletzungen kämpfen?
Alice hatte sich in der Tat vor drei Jahren beim Training verletzt und es hat einige Monate gedauert und die Nerven vieler Spezialisten, Physiotherapeuten, Chiropraktiker und Tierheilpraktiker gekostet, bis wir herausfanden, was los war. Letzen Endes war es ein gebrochener Zeh, der beim Röntgen in der Tierklinik übersehen wurde. Der Schmerz hat sich dann in Alice ihrem Kopf festgesetzt und es hat lange gedauert, bis sie das vergessen hatte. Zur Vorbeugung gehen wir regelmäßig zur Physiotherapeutin, außerdem achte ich auf ein gutes Warm-up und Cool-down. Die Belastung ist eben doch sehr extrem.

Bekommt Ihr auch negatives Feedback hinsichtlich des Sports, z.B., dass Deine Vierbeiner nicht einfach nur Hund sein dürfen?
Negatives Feedback gab es noch nie. Man sieht, wie viel Freude die Hunde an der Sportart haben. Ich lege großen Wert auf Verständnis und eine gute Basisausbildung, deshalb ist der Clicker unser liebstes Werkzeug. Die Hunde genießen es auch immer am Turnier, wenn sich alles um sie dreht.

 

Für diesen Sport braucht ein Hund wahrscheinlich ganz viel Power. Ihr füttert nun schon seit 3,5 Jahren unser VeggieDog Grainfree, zwischendurch auch einmal das VeggieDog Origin oder FarmDog Active grainfree. Da mag ja manch einer behaupten, dass da vegetarisches Futter 'zu wenig' sei und der Hund Fleisch braucht.
Wir hatten nie Probleme, dass in Green Petfood zu wenig Energie steckt. Ganz im Gegenteil: Meine Hunde haben es sofort super angenommen, gut vertragen und sie sind fit. Jonah hatte mit dem Barf damals sogar Probleme und war relativ schlapp, so dass ich dann angefangen habe eine Mahlzeit zu barfen und die andere vegetarisch zu füttern. VeggieDog hat uns dann aber überzeugt und wir sind dabei geblieben. Neben Green Petfood machen wir zweimal im Jahr eine Kur mit Grünlippmuscheln, damit der Bewegungsapparat bestmöglich unterstützt wird.

Was war Euer schönstes Erlebnis beim Agility?
Wir haben viele tolle und unvergessliche Momente erlebt. Das Beste waren wohl die World Agility Open Championships 2014 in Italien. Das war damals unser erstes großes internationales Turnier, deshalb ist es besonders in Erinnerung geblieben. Die Stimmung war toll und das Event war direkt am Strand, das war ziemlich cool.

Warum lohnt es sich, immer wieder mit Deinem Team auf ein Turnier zu gehen?
Wir gehen immer wieder gerne an den Start, weil ein neuer Parcours auch immer eine neue Herausforderung darstellt und uns dann wieder zeigt, wo wir noch Trainingsdefizite haben. Und am Ende jeden Turniers schaue ich einfach nur meine Hunde an und merke, wie viel Spaß sie beim Agility haben.