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Miau ist nicht gleich Miau: Katzensprache lernen und verstehen

Katzenratgeber Lifestyle

Katzen kommunizieren durch Körpersprache, Laute und sogar Duftstoffe. Die Katzensprache ist von individuellen Erfahrungen und der Beziehung zu Bezugspersonen und anderen Tieren im Umfeld der Katze beeinflusst. Um zu verstehen, muss man die Sprache der Samtpfoten lernen. Gefühle und Befindlichkeiten drücken sie mithilfe von Lauten und Körpersprache aus.

Mögliche Laute in der Katzensprache:

  • Miauen als Ruf nach Aufmerksamkeit, Ausdruck von Bedürfnissen und Emotionen wie Hunger, Spielen oder Beschwerde
  • Schnurren als Ausdruck von Zufriedenheit und Entspannung ebenso wie von Schmerzen oder Stress
  • Fauchen als Drohgebärde
  • Knurren als Drohung oder Warnung
  • Gurren zur Begrüßung oder Ausdruck von Neugier
  • Schnattern oftmals beim Beobachten von Beute

Mögliche Körpersprache:

  • Schwanz: Aufgerichtet mit leichtem Wedeln → Freundlichkeit und Aufmerksamkeit; eingeklemmter Schwanz → Angst oder Unsicherheit
  • Ohren: Nach vorne gerichtete Ohren → Aufmerksamkeit; angelegte Ohren → Angst oder Aggression 
  • Augen: Weit geöffnete Pupillen → Aufregung oder Jagdtrieb; halb geschlossene Augen → Entspannung; langer, intensiver Blickkontakt → Drohung 
  • Körperhaltung: Aufrechte Haltung mit gesträubtem Fell → Drohgebärde; kauernde Haltung → Angst 

Wer seine Katze genau beobachtet, lernt mit der Zeit, Laute und Körpersignale zu deuten. Auf diese Weise können Menschen die Katzensprache lernen und ihre Stubentiger besser verstehen.

Kennst Du das? Wenn Du glaubst, dass Du endlich verstanden hast, was Deine Katze von Dir will, überrascht sie Dich im nächsten Moment mit einem völlig unerwarteten Verhalten. Es ist zum Mäusemelken! Katzen sprechen ihre eigene Sprache – sowohl mit ihrem Körper als auch mit ihren verschiedenen Lauten. Du willst endlich lernen, Deine Katze und ihre Gefühlsäußerungen richtig zu verstehen? Dann zeigen wir Dir jetzt, worauf Du achten musst und, wie die Katzensprache funktioniert!

Mit Stolz trägt sie ihn und drückt dabei so viel aus: Der Schwanz der Katze

Den Schwanz einer Katze könnte man auch als das „Schwarze Brett der Katzensprache“ bezeichnen. Denn anhand der Schwanzstellung lassen sich viele Emotionen, Absichten und Bedürfnisse erkennen. Du solltest den Schwanz bei der Katzensprache jedoch nie ganz allein betrachten. Die Schwanzrichtung zeigt Dir zwar nicht an, in welche Richtung der Wind weht, aber Du kannst die Stimmung Deiner Katze ein wenig daran ableiten. Bevor Du nun aber wie ein Detektiv nur Augen für ihren Schweif hast, solltest Du auch die anderen Merkmale der Katzensprache im Auge behalten. Folgende Emotionen kann Deine Katze über ihren Schwanz ausdrücken:

  • Nervosität und Ungeduld (Schwanz zuckt gelegentlich oder in Intervallen)
  • Wohlgefühl und Freude (Schwanz ist oben und wedelt gelegentlich ruhig hin und her)
  • Aggression (Schwanz und hintere Körperhälfte werden steif in die Luft gehalten, während die vordere Körperhälfte auf dem Boden liegt)
  • Schutzbedürfnis bzw. starke Anspannung (Fell steht ab und ist aufgeplustert)
  • Aufmerksamkeit (Schwanzwedeln)
  • Schock (Schwanz sinkt Richtung Boden)
  • Schreck (Schwanz ist in flachem Winkel vom Körper abgeneigt)
  • Angst und Unsicherheit (Schwanz klemmt zwischen Hinterläufen)
  • Spiel- bzw. Jagdlust (Schwanz wedelt von links nach rechts)
  • Schmerz und Unwohlsein (Katze schlägt Schwanz unruhig auf den Boden)
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Schau mir in die Augen, Kleines! Katzensprache über die Augen und Ohren 

Sind die Öhrchen oben, wird sie bald toben! Mit aufgerichteten Ohren und weit geöffneten Augen zeigt die Samtpfote Aufmerksamkeit und Spiellust an. Eine vollkommen gechillte Katze hingegen trägt ihre Ohren nach vorne aufgestellt und blinzelt leicht. Man könnte denken, dass sie etwas im Auge hat. Tatsächlich ist sie aber nur total entspannt und schläfrig. Die meisten Katzen haben ihre Augen halb geschlossen, wenn sie relaxed sind. 

Hier eine Übersicht der Katzensprache über Augen und Ohren:

Augen

  • Langsames Blinzeln: Zeichen von Vertrauen und Zuneigung („Katzenkuss“)
  • Weit geöffnete Augen mit großen Pupillen: Neugier, Spieltrieb oder Aufregung, Hunger – manchmal auch Angst
  • Schmale, schlitzartige Pupillen: Entspannung, Wohlbefinden oder Konzentration; in Stresssituationen auch ein Hinweis auf Abwehrhaltung
  • Starrer Blick: Dominanz oder Drohung; oft eine Aufforderung an das Gegenüber, Abstand zu halten

Ohren

  • Nach vorn gerichtete Ohren: Aufmerksamkeit, Interesse und meist positive Stimmung
  • Seitlich gedrehte Ohren („Flugzeugohren“): Unsicherheit, leichte Anspannung oder Unwohlsein
  • Ganz nach hinten angelegte Ohren: Angst, Aggression oder Abwehrhaltung – oft als Warnung vor einem möglichen Angriff
  • Leicht drehende Ohren: Aufnahme von Umgebungsgeräuschen, erhöhte Wachsamkeit
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Meistens ist die Katzensprache ein Zusammenspiel verschiedener Signale des Körpers. Achte daher nicht nur auf Augen und Ohren, sondern auch auf den Schwanz und weitere Körperteile. Ein Beispiel:

Keep the distance: Der stark gewölbte Rücken und das aufgeplusterte Fell signalisieren, dass Deine Katze Abstand will. Wer die Katzensprache versteht, sollte ihr jetzt lieber ihren Raum geben. Und zum Wohle Deiner Haut solltest Du das auch wirklich tun. Denn Katzenkratzer können ganz schön wehtun. Memo an Dich: Das Funkeln in den Augen Deiner Samtpfote muss nicht bedeuten, dass sie in Schmuse-Stimmung ist.

Miauen. Fauchen, Schnurren: Katzensprache mithilfe verschiedener Katzenlaute

Es gibt Katzen, die sprechen mit ihren Besitzern. Natürlich nicht wortwörtlich! Aber während die eine lediglich Schnurrgeräusche zur abendlichen Streichelroutine von sich gibt, miauen andere Samtpfoten in einer Tour. Was für Quasselstrippen! Wenn sie Hunger haben, an die frische Luft möchten, Aufmerksamkeit wollen – miau, miau, miau! Das typische „laute Miauen“ kann in solchen Momenten fast immer als Aufforderung verstanden werden. Aber nicht jeder Laut hat die gleiche Bedeutung und ist einer bestimmten Stimmung zugeordnet. Die Katzenlaute sollten immer in Hinblick auf die körperliche Katzensprache gedeutet werden. Denn unsere Samtpfoten können sich zu wahren Opernsängern entpuppen. Von quengelig über piepsig bis tief brummend – einige Katzen sind wirklich talentierte Musiker. Im Allgemeinen unterscheidet man ihre Laute jedoch zwischen Miauen, Jammern, Fauchen, Knurren und Schnurren. Je nach Lautstärke, Situation, Dauer und körperlichen Signale drückt diese Katzensprache Anspannung oder Wohlgefühl aus. 

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Übersicht: Katzenlaute und ihre Bedeutungen

Miauen

  • Kurzes Miauen: Begrüßung oder Aufmerksamkeit heischen
  • Mehrfaches, helles Miauen: Freude oder Spiellust
  • Langes, klagendes Miauen: Unzufriedenheit, Forderung (z. B. nach Futter)
  • Sehr lautes, eindringliches Miauen: Schmerz, Stress oder Paarungsruf (Rolligkeit)
  • Katze miaut nachtsverschiedene Ursachen wie beispielsweise Langeweile, Hunger, ungewohnte Umgebung u. a. m.

Schnurren

  • Leises, gleichmäßiges Schnurren: Wohlbefinden, Entspannung, Zuneigung
  • Intensives oder unruhiges Schnurren: Kann auch Selbstberuhigung bei Schmerzen oder Stress sein

Fauchen

  • Scharfes Fauchen: Abwehr, Angst, Drohung – klare Warnung „komm mir nicht näher!“
  • Fauchen mit gespitzten Zähnen: Deutliches Aggressions- oder Verteidigungssignal

Knurren und Grollen

  • Tiefes Knurren: Drohung, Verteidigung, starke Anspannung
  • Grollen in Kombination mit Fauchen: Aggression oder Angst in bedrohlichen Situationen

Jaulen / Heulen

  • Langgezogenes Jaulen: Paarungsverhalten (v. a. unkastrierte Katzen)
  • Heulen in Kämpfen: Ausdruck von Schmerz, Angst oder Revierverteidigung

Zwitschern und „Kieksen“

  • Zwitschern: Meist freundliche Kontaktaufnahme, besonders zwischen Mutterkatze und Kitten
  • Kieksen oder Trillern: Erregung oder Aufforderung, oft beim Spielen oder bei Beute-Sichtung

Klagen / Winseln

  • Leises Wimmern: Hilfesignal, Schmerz oder Unwohlsein
  • Anhaltendes Winseln: Kann auf Angst oder Krankheit hindeuten

 

Schnurren und Fauchen: Klassiker der Katzensprache, die gegensätzlicher nicht sein könnten

Purr me a river! Schnurren ist in fast allen Fällen ein deutlicher Ausdruck von Geborgenheit, Sympathie, Vertrauen, Entspanntheit und Liebe. Fauchen hingegen kommuniziert ganz klar Unwohlsein, Unsicherheit, Abwehr und Distanz durch Aggressivität. Wenn ein Stubentiger faucht, ist das eine ganz klare Warnung im Sinne von „Bis hierhin und nicht weiter!“.

Katzensprache über Düfte

Katzen besitzen zahlreiche Duftdrüsen, etwa an Kopf, Wangen, Pfoten und am Schwanzansatz. Über diese Drüsen setzen sie Pheromone frei. Diese nehmen wir Menschen meist nicht wahr, für andere Katzen transportieren sie jedoch wichtige Informationen

Mit der Katzensprache über Düfte ist folgendes möglich:

  • Revier markieren
  • Vertrautheit vermitteln
  • Sicherheit ausdrücken
  • Stress- und Warnsignale senden

Auch das Reiben mit dem Kopf oder das Kratzen an Möbeln gehört zu dieser Form der Katzensprache: Für die Vierbeiner ist es weniger ein optisches Signal als vielmehr eine „Duftbotschaft“. Sie vermittelt anderen ihre Anwesenheit, Stimmung oder territoriale Ansprüche.

Wichtige Duftdrüsen und ihre Kommunikation

  • Wangen- und Kopfdüsen: Durch das Reiben von Kopf oder Wange an Menschen, Möbeln oder anderen Tieren wird Vertrautheit und Zugehörigkeit „Wir gehören zusammen“ kommuniziert
  • Pfotenballen: Kratzen an Möbeln oder Bäumen nicht nur für sichtbare Spuren, sondern für Duftmarken; dient der Revierabgrenzung, zeigt anderen Katzen: „Hier bin ich zu Hause.“
  • Schwanzansatz (am Übergang zur Schwanzwurzel): Reiben an Gegenständen oder Menschen mit dem Schwanz, signalisiert Besitzanspruch und Vertrautheit
  • Analdrüsen: Weniger angenehm, aber wichtig: Geruchsstoffe aus den Analdrüsen über Kot oder bei Stress übermitteln Informationen über Identität und Stimmung
  • Urinmarkierung: Revier markieren und klare Signale an andere Tiere, z. B. über Geschlecht, Fortpflanzungsbereitschaft oder territoriale Ansprüche

Wissen: 

Das sogenannte Flehmen sieht für uns oft lustig aus: Die Katze zieht die Oberlippe hoch, öffnet leicht das Maul und verharrt für einen Moment. Dahinter steckt aber ein hochsensibler Vorgang: Über das Jacobson-Organ im Gaumen nimmt sie so Pheromone und Duftstoffe besonders intensiv wahr. Dadurch gewinnt sie wichtige Zusatzinformationen über Artgenossen, Beute oder ihre Umgebung.

Glückliche Katze, glücklicher Halter

Was wünscht sich ein jeder Katzenbesitzer? Einen glücklichen Stubentiger. Aber woran erkennt man das denn? An der Katzensprache bzw. an den Signalen, die Deine Katze dafür nutzt. Schleicht sie  liebevoll um Deine Beine und schnurrt und miaut in hellen Tönen, gibt es für sie in diesem Moment nichts Schöneres, als gestreichelt zu werden. Wie sagt man so schön: „Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt!“ Das macht auch Deine Katze, wenn sie Dich umgarnt. Wenn Du sie bereits streichelst und sie zusätzlich ihren Kopf in Deine Hand drückt oder den Rücken bei Berührung genüsslich wölbt, dann solltest Du alle anstehenden Termine verschieben: Denn mit dieser Katzensprache zeigt sie Dir, dass sie die Streicheleinheiten liebt und die gemeinsame Zeit genießt. Es gibt jedoch noch ein paar weitere Anzeichen dafür, dass Deine Katze glücklich ist:

  • Sie liebt ihre Spielzeuge und spielt gern und konzentriert mit ihnen.
  • Sie schmust gern und schnurrt dabei laut.
  • Sie reibt ihre Nase an Dir.
  • Sie „spricht“ mit Dir (häufiges und lautes Miauen).
  • Sie wälzt und rekelt sich auf ihrem Kratzbaum oder im Garten.
  • Wie ein Wirbelwind saust sie herum, wenn sie in Spiellaune ist.
  • Sie frisst mit Genuss.
  • Sie kommt schnell zur Ruhe.
  • Sie beobachtet gern und gründlich ihre Umwelt.
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Spielernatur oder Mini-Tiger? Katzensprache richtig deuten und Jagen und Spielen unterscheiden

Als Katzensprache-Lehrling fragst Du Dich sicher: „Wann ist meine Samtpfote im Jagdfieber und wann will sie einfach nur spielen?“ Jagen und Spielen auseinanderzuhalten ist nicht ganz so einfach, da sie sich körpersprachlich sehr ähneln. Hier ist dein Adlerauge gefragt: Denn der markante Unterschied ist die Strenge und Ernsthaftigkeit. Beim Jagen lässt eine Katze selten von ihrer Beute ab – sie darf ja nicht entkommen! Dein Mini-Tiger pirscht sich an ihre Beute heran und attackiert diese gezielt. Zwar „spielt“ sie mit einer Maus oder einem Vogel, bis diese erlegt sind, doch dabei geht sie um einiges ernster und „grober“ vor.

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Same same but different

Im Spiel nehmen Katzen mehr Rücksicht auf ihr Spielzeug oder ihr Gegenüber. Sie lassen hin und wieder von ihrer „Spielbeute“ ab, wölben ähnlich wie bei der Jagd ihren Rücken und rennen auch gelegentlich etwas weiter weg. Der Angriff beim Spiel ist theatralischer und lockerer. Manchmal tänzelt sie um ihr Spielzeug umher. Manchmal plumpst sie einfach auf ihre Fake-Beute. Sie tippelt, pirscht sich ebenfalls an ihr Spielzeug heran und attackiert es dann mit voller Begeisterung.

Besondere Mitteilungen: Was die Katzensprache konkret bedeuten kann

Bauch zeigen

  • Bedeutet in den meisten Fällen Vertrauen und Entspannung, da der Bauch die verletzlichste Körperstelle ist
  • Achtung: Kein Freifahrtschein zum Streicheln! Manche Katzen reagieren mit Abwehr

Geschenke bringen

  • Tote Mäuse, Vögel oder Spielzeug werden oft als „Geschenk“ gebracht
  • Ausdruck von Zuneigung und Fürsorge – ähnlich wie Mutterkatzen Beute für ihre Jungen anschleppen würden

Love Bite (Liebesbiss)

  • Sanftes, meist überraschendes Beißen während des Streichelns
  • Als Spielaufforderung oder Zeichen von Überstimulation („Genug gekrault!“)

Köpfchen geben / Anstupsen

  • Kopf oder Stirn gegen den Menschen drücken
  • Ausdruck von Zuneigung und Reviermarkierung, da Duftdrüsen an Kopf und Wangen sitzen

Pfoten treten / Milchtritt

  • Katzen „kneten“ mit den Vorderpfoten, oft auf Decken oder beim Kuscheln
  • Kindliches Verhalten aus der Säugephase, signalisiert Wohlbefinden und Bindung

Schwanz umwickeln / Anschmiegen

  • Wickelt die Katze ihren Schwanz um Bein oder Arm, ist das ein freundliches Begrüßungssignal; ähnlich einem Händedruck

Lecken

  • Wenn Katzen ihre Menschen ablecken, ist das ein Zeichen von sozialer Bindung – vergleichbar mit gegenseitiger Fellpflege

Markieren mit Krallen oder Duft

  • Kratzspuren oder Reiben mit den Wangen ist Katzensprache durch Geruch

Fazit

Katzen sprechen zwar eine andere Sprache als wir, dennoch handelt es sich dabei um keinen Geheimcode, den niemand entschlüsseln kann. Wer die Katzensprache lernen und verstehen will, darf sich in erster Linie in die Position des Beobachters begeben. Mit der Zeit lernst Du Deine Miez immer besser kennen und merkst relativ schnell, wie sie in bestimmten Situationen bzw. auf Deine Handlungen reagiert. Achte auf die Körpersprache Deiner Katze. Schwanz, Ohren, Augen und Rücken, aber auch Laute sowie ihre Bewegungen im Raum sagen viel über die Empfindungen Deines Stubentigers aus. Mit ein wenig Geduld, Empathie und Lernbereitschaft wirst auch Du die Katzensprache bald perfekt verstehen können.

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FAQs zur Katzensprache - Antworten auf wichtige Fragen, um Deine Katze besser zu verstehen

Was bedeutet es, wenn meine Katze langsam blinzelt?

Langsames Blinzeln ist ein Zeichen von Vertrauen und Zuneigung. Wenn Deine Katze Dich langsam anblinzelt, kannst Du dies als "Katzenkuss" interpretieren. Erwidere das Blinzeln, um ihr Deine Zuneigung zu zeigen.

Warum legt meine Katze die Ohren an?

Angelegte Ohren signalisieren oft Angst, Unsicherheit oder Aggression. In solchen Momenten fühlt sich Deine Katze möglicherweise bedroht oder unwohl. Es ist ratsam, ihr in dieser Situation Raum zu geben.

Was bedeutet es, wenn meine Katze ihren Schwanz aufplustert?

Ein aufgeplusterter Schwanz deutet auf Angst oder Verteidigungsbereitschaft hin. Deine Katze versucht, sich größer erscheinen zu lassen, um potenzielle Bedrohungen abzuschrecken.

Warum schnattert meine Katze beim Beobachten von Vögeln?

Das Schnattern oder Keckern beim Anblick von Beute, wie Vögeln, ist ein Ausdruck von Frustration oder Aufregung. Es kann auch ein instinktives Verhalten sein, das den Tötungsbiss simuliert.

Wie erkenne ich, dass meine Katze spielen möchte?

Eine spielbereite Katze zeigt oft aufgerichtete Ohren, weit geöffnete Augen und einen leicht zuckenden Schwanz. Sie kann auch in eine geduckte Haltung gehen, bereit zum Sprung.

Was bedeutet es, wenn meine Katze mich anstarrt?

Ein direkter, intensiver Blick kann Dominanz oder eine Drohung signalisieren. Es ist wichtig, den Kontext und die gesamte Körpersprache zu berücksichtigen, um die genaue Bedeutung zu verstehen.

Warum reibt meine Katze ihren Kopf an mir?

Das Reiben des Kopfes an Dir ist ein Zeichen von Zuneigung und Besitzanspruch. Deine Katze markiert Dich mit ihren Duftdrüsen, um ihre Bindung zu Dir zu zeigen.

Wie unterscheide ich zwischen Spiel- und Jagdverhalten meiner Katze?

Beim Spielen ist das Verhalten Deiner Katze oft lockerer und weniger zielgerichtet. Sie kann zwischendurch pausieren oder die "Beute" loslassen. Beim Jagen ist sie fokussierter und lässt selten von der Beute ab.

Was bedeutet es, wenn meine Katze ihren Bauch zeigt?

Wenn Deine Katze ihren Bauch zeigt, signalisiert sie Vertrauen und Wohlbefinden. Allerdings bedeutet das nicht immer, dass sie am Bauch gestreichelt werden möchte. Achte auf weitere Körpersignale, bevor Du sie dort berührst.

Warum miaut meine Katze ständig?

Häufiges Miauen kann verschiedene Gründe haben, wie Hunger, Langeweile oder den Wunsch nach Aufmerksamkeit. Es ist wichtig, den Kontext und die Art des Miauens zu berücksichtigen, um die genaue Ursache zu bestimmen.

Durch das Beobachten und Verstehen dieser Signale kannst Du die Kommunikation mit Deiner Katze verbessern und ihre Bedürfnisse besser erfüllen.