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geschrieben von Yvonne Langer

Wie lebe ich minimalistisch - auch mit Hund?

Wir schätzen uns glücklich, dass wir so viele Zwei- und Vierbeiner zu unseren Green Team zählen können, die ihre Geschichten rund um ihr Leben mit uns teilen. Dieses Mal gibt uns Lary gute Tipps an die Hand, wie man auch mit Hund minimalistisch leben kann.

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Das liebt Frauchen: Viel Kaffee, Bücher, das Meer und Nudeln.

Das liebt die Fellnase: Im Garten ohne Leine flitzen, Löcher graben, Geschirrtücher und ganz viele Leckerli.

Darum lieben sie Green Petfood: Weil es nachhaltig ist und die Philosophie gefällt - und natürlich, weil es Emma schmeckt.

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit, als Shoppen mein Hobby war. Dabei war es mir egal ob, es sich um Klamotten, Bücher oder Kosmetik handelte. Ich liebte es, neue Dinge zu besitzen. Ich liebte den Kick. Irgendwann startete ich meinen eigenen Beauty-Blog und fing an, bei einer großen Modekette zu arbeiten. Ab da verlor ich völlig die Kontrolle über mein Konsumverhalten! Ich war bis zu dreimal wöchentlich in der Drogerie und kaufte die neuesten Lippenstifte. Ich kaufte mindestens einmal in der Woche ein neues Kleidungsstück. Der Konsum beherrschte damals mein Leben, ohne dass ich es gemerkt hätte. Ich glaubte, die neuesten und schönsten Klamotten oder Gegenstände würden mich glücklich und schön machen. Von Minimalismus war ich also weit entfernt. Ich hatte auch noch nie etwas davon gehört.

Das erste mal in Berührung mit dem Thema kam ich über Instagram. Dabei ging es um eine Challenge, bei der man mit so wenig Kleidung wie möglich so viele Outfits wie möglich kreieren sollte. Da war ich sofort dabei. Und ich fand am Minimalismus tatsächlich Gefallen. Ich hatte das Gefühl, Minimalismus wurde zum Trend. Überall fand man plötzlich Bücher oder Videos dazu. Sogar Netflix hat das Thema mit einer eigenen Show für die Aufräum-Königin Marie Kondo aufgegriffen.


Vielleicht hast Du schon mal den Spruch gehört „Alles, was Du besitzt, besitzt irgendwann dich“? Meiner Meinung nach ist da auf jeden Fall etwas dran. Ich habe es als sehr befreiend empfunden, weniger zu besitzen und das, was ich besitze, wirklich zu mögen. Klar hab ich auch noch mega viel Zeug und an manchen Stellen klappt es nicht so, wie ich es gerne hätte, aber so ist das Leben. Man soll sich ja auch nicht fertig machen.

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Los geht's, aber mit Plan!

 
Aber wo fängt man am besten an? Ich habe mir diese Frage gestellt: Wovon habe ich richtig viel und bin trotzdem sehr unglücklich damit? Ganz klar: Kosmetik und Klamotten! Also habe ich angefangen, radikal auszusortieren. Das hat sich super angefühlt. Trotzdem war es mir immer wichtig, die Dinge nicht in den Müll zu werfen. Denn neben Minimalismus wurde mir auch Nachhaltigkeit immer wichtiger. Die Sachen wurden also an Freunde verschenkt, verkauft oder gespendet. Heute habe ich eine kleine, sehr überschaubare „Kosmetik-Sammlung“. Meine Kleidung versuche ich möglichst secondhand, fair oder gar nicht zu kaufen. Ein Beispiel: In den letzten Jahren waren wir auf ziemlich vielen Hochzeiten eingeladen. Früher hätte ich mir dafür immer ein neues Kleid gekauft. Heute verzichte ich bewusst darauf und versuche Dinge, die ich schon habe, neu zu kombinieren, leihe mir etwas von meiner Schwester oder einer Freundin aus. Das fühlt sich so viel richtiger an als ein Kleidungsstück nur einmal zu tragen und dann zu vergessen.
 
Noch ein Beispiel aus meinem Alltag: Als wir unseren Pudel Emma zu uns nach Hause geholt haben, war es mir sehr wichtig, dass ich nicht wieder in einen Konsum-Rausch verfalle. Ich habe mir stattdessen vorher genau überlegt, was wir brauchen könnten und was nicht. Welche Leine ist wohl am sinnvollsten? Wie viel Spielzeug braucht ein Hund wirklich? Emmas Ausstattung habe ich so minimalistisch gehalten wie möglich und das funktioniert bis heute sehr gut. Auch bei ihrem Futter war mir ein nachhaltiger Ansatz sehr wichtig. Nicht nur deswegen habe ich mich für Green Petfood entschieden. Verpackung, Philosophie und die wenigen Inhaltsstoffe haben mich überzeugt!

Vielleicht fragst Du Dich, was Minimalismus eigentlich genau bedeutet? Gibt es eine Checkliste, die man abarbeiten kann? Da muss ich Dich leider enttäuschen. Ich habe über die Jahre mit vielen Menschen geredet, die sich als Minimalisten bezeichnen (ich gehöre übrigens nicht dazu) und jeder lebt es anders. Die eine lebt mit max. 10 Kleidungsstücken und 2 Paar Schuhen, der andere reist mit nichts als einem Rucksack durch die Welt. Minimalismus bedeutet für jeden etwas anderes. Was es allerdings nicht bedeutet, ist, sich radikal von allem zu trennen, was man liebt, nur um so wenig wie möglich zu besitzen. Das kann genau das Gegenteil bewirken. Du musst herausfinden, was sich für Dich richtig anfühlt. Was ich zum Beispiel nie anrühre, sind meine Bücher. Hier stapeln sich Krimis über historische Lehrbücher in vollen Regalen und das ist völlig ok, denn ich liebe es!

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Auf die Challenge, fertig, los!

 

Minimalismus ist tatsächlich etwas, das gut für Dich sein soll. Wenn Du nun Lust hast, Dich auch mal daran zu versuchen oder einfach den letzten Stupser brauchst, dann ist die heutige Green Petfood-Challenge genau das Richtige für Dich:Was kannst du aussortieren? Was kannst du verschenken? Oder was kaufst du am besten gar nicht erst?

Um Minimalismus nachhaltig zu praktizieren, ist der Ansatz des Verschenkens oder erst gar nichts zu kaufen, wie schon erwähnt, wohl der Beste. Denn Dinge einfach wegzuwerfen, würde den Sinn dahinter völlig verfehlen. Du kannst die Dinge stattdessen verschenken oder spenden, so wie ich das gemacht habe. Alternativ kannst Du manche Sachen auch erst mal in eine Kiste packen und irgendwo verstauen, wo Du sie nicht mehr siehst. Wenn Du die Dinge darin nicht vermisst, dann ist es wohl Zeit, sie los zu werden.

Ich möchte dir zum Thema Minimalismus noch ein paar Fragen mit auf den Weg geben, die Du Dir vor jeder Kaufentscheidung stellen kannst. So fällt es Dir hoffentlich leichter, die Challenge zu bestreiten und minimalistischer zu leben.
 
  • Brauche ich das wirklich?
  • Habe ich schon etwas Ähnliches?
  • Wie oft werde ich das benutzen?
  • Gibt es eine nachhaltige Alternative?
 
Diese Fragen lassen sich auf verschiedene Lebensbereiche anwenden. Von Kleidung über Hundeausstattung bis zu Alltagsgegenständen. Probiere es einfach mal aus! Ich hoffe, meine Tipps und Erfahrungen konnten Dir weiterhelfen. Aber vergiss nicht: Geh nicht zu hart an die Sache ran. Es soll Spaß machen und etwas Gutes bewirken.