DIY-Erdbeerbällchen für Hunde

 

So fruchtig und lecker: Unsere vegetarischen DIY-Erdbeerbällchen für Hunde. Saftige Erdbeere trifft erfrischen Joghurt. Wir haben für Dich ein ganz tolles, vegetarisches Hundesnack-Rezept, welches Dein Vierbeiner lieben wird. Wir zeigen Dir, wie Du aus fünf einfachen Zutaten ein schmackhaftes Leckerli für Zwischendurch zaubern kannst.

DIY-Erdbeerbaellchen-fuer-Hunde-Erdbeeren

 

Viele der Komponenten hast Du bestimmt schon Zuhause. Aufgepeppt mit Bananen und saisonalen Erdbeeren aus Deiner Region, backst Du nicht nur schnell und einfach ein leckeres Hundegebäck, sondern versorgst Deinen Vierbeiner mit vielen guten Nährstoffen.

 

Für die Erdbeerbällchen brauchst Du das:

  • eine Banane
  • sechs frische Erdbeeren
  • 75 ml Bio-Natur-Joghurt
  • 150 g Haferflocken
  • 150 g Dinkelmehl

 

Du fragst Dich jetzt bestimmt: Erdbeeren und Hund – passt das zusammen? Wir sagen: Ohhh ja, die meisten Vierbeiner lieben Erdbeeren. Denn die roten Früchte sind eine reine Vitaminbome: Das enthaltene Vitamin B sorgt für bessere Konzentrationsfähigkeiten, schönes Fell und das Natrium bindet Säuren. Erdbeeren sind reich an Vitamin C und süß und werden von den Fellnase meistens mit großer Begeisterung vernascht.

 

Hunde vertragen in der Regel alle Erdbeersorten. In den Monaten Juni bis August oder September findest Du das Obst im eigenen Garten, auf dem Bio- oder dem Wochenmarkt. Du solltest darauf achten, dass es ungespritzte Erdbeeren sind und diese vorsichtshalber vor dem Verzehr abwaschen. Es sollte sich dabei um reife, rote Früchte handeln. Erdbeeren kannst Du unter das Hundefutter mischen, als Snack für Zwischendurch geben oder eben in Hundegebäck wie in unseren leckeren Erdbeerbällchen verarbeiten. Wie bei allen anderen Obst- und Gemüsesorten gilt auch bei den roten Früchten, nur eine kleine Menge zu füttern und darauf zu achten, ob Deine Fellnase sie verträgt. Bedenke zudem, dass jeder Snack Kalorien enthält und die Tagesration Futter dementsprechend etwas reduzierst.

 

 

 

Bananen enthalten wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie etwa Kalium, Magnesium und Vitamin C. Dir sollte bewusst sein, dass Bananen kalorienreich sind und daher nur bedingt für übergewichtige Gefährten geeignet sind. Bei Darmproblemen können Bananen hilfreich für Deinen Hund sein. Aber auch hier nur in Maßen und nicht in Massen, denn sonst ist das Gegenteil der Fall – und zwar Verstopfung. Kleine Hunde sollten deshalb nur ein paar Scheibchen von der Banane bekommen, mittlere bis größere Hunde können ruhig 1-2 Bananen in der Woche erhalten. Du kennst Deinen Vierbeiner am Besten und kannst daher einschätzen, wie gut er das gelbe Obst verträgt.

Wusstest Du, dass Dein Hund viele Obst- und Gemüsesorten essen darf, die gesunde Nährstoffe für ihn bereiten? Zwar versorgen unsere Alleinfuttermittel Deine Fellnase mit allem, was er braucht, aber über ein Leckerli freut er sich bestimmt. Hier findest Du eine Übersicht über regionale und saisonale natürliche Snacks.

Joghurt ein guter Eiweißlieferant und enthält viele Vitamine sowie Kalzium, Kalium, Magnesium und Jod. Diese Inhaltsstoffe können sich positiv auf das Knochenwachstum und die Muskelfunktionen auswirken. Die enthaltenen Milchsäurebakterien sorgen für eine gesunde Darmflora. Joghurt ist leicht verdaulich und hat in der fettarmen Variante wenige Kalorien. Auf diese Weise ist er auch für die etwas kräftigeren Fellnasen gut geeignet. Da viele Joghurtsorten Zucker enthalten, welcher nicht gut für die Hundezähne ist, solltest Du darauf achten, reinen Naturjoghurt zu verwenden.

Dinkelmehl ist eine gute Alternative für Hunde, die auf Weizen allergisch reagieren. Es ist gut bekömmlich und hat einen hohen Gehalt an Mineralien und Vitaminen.

 

 

 

Haferflocken bringen viele gesunde Nährstoffe für Deinen Hund mit. Die enthaltenen Ballaststoffe unterstützen die Regulierung des Blutzuckers Deines Hundes und gleichzeitig sinkt das Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten. Außerdem sind sie reich an Zink, Eisen, Kalzium, Phosphor, Magenesium, Vitamin E, und vor allem Vitamin B, welches das Fell stärkt und zum Glänzen bringt. Des Weiteren sind in Haferflocken Linolsäure und Omega-6-Fettsäuren enthalten, die die Flexibilität und Gesundheit der Hundehaut fördern. Ungekocht sollte man nur sparsam mit Haferflocken umgehen, denn sie führen gerne zu Verdauungsproblem. In unseren DIY-Erdbeerbällchen werden sie durch den Backvorgang aber sehr gut verdaulich.

 

Unsere DIY-Erdbeerbällen sind super einfach nachzubacken. Fünf Zutaten und drei Schritte, klingt das nicht gut?

 

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Teig zubereiten

Gib die Banane in eine Schüssel und drücke sie mit einer Gabel schön matschig. Danach wäscht Du die Erdbeeren gründlich und schneidest sie in kleine Stückchen. Zusammen mit dem Jogurt, Dinkelmehl und den Haferflocken zu den Bananen geben und mit der Hand zu einem Teig verkneten.

 

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Formen und backen

Im Anschluss formst Du kleine Bällchen, je nachdem, wie groß sie Dein Vierbeiner gerne hätte. Wenn der Teig zu klebrig ist, füge etwas Dinkelmehl hinzu. Letztendlich die Erdbeerbällchen bei 160° für 20 Minuten in den Backofen.

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Endlich fertig!

Abkühlen lassen und luftdicht in z.B. Einmachgläsern verschließen. Voraussetzung ist, dass die Erdbeerbällchen richtig gut durchgebacken sind, denn ansonsten bildet sich bei dieser Art der Lagerung Schimmel. Oder gleich an die Fellnasen verfüttern - aber nicht alle auf einmal, bitte. Die Erdbeerbällen oder auch unsere veganen Kekse sollen weiterhin als eine Belohnung angesehen werden, zudem können große Gaben von einzelnen Zutaten bei sensiblen Vierbeinern auf den Magen schlagen. Mit einem Richtwert von maximal 1-2 Leckerlis pro Tag solltest Du auf der sicheren Seite sein.

 

Unsere Erdbeerbällchen sind also nicht nur super lecker, sondern auch noch super gesund für Deinen Liebling. Sie sind der ideale Snack für Zwischendurch oder als Belohnung. Also, worauf warten? Ran ans Backen.